Klick-Tipp: Whitepaper über KI-Resilienz im Journalismus

Die Medienwissenschaftler Leif Kramp und Stephan Weichert veröffentlichen das Whitepaper „KI-Resilienz im Journalismus“. Das Papier bietet einen Orientierungsrahmen für Redaktionen, um journalistische Werte wie Transparenz und Quellenprüfung zu sichern. Die Autoren warnen davor, Künstliche Intelligenz nur als Werkzeug für mehr Effizienz zu betrachten. Automatisierte Systeme veränderten die Sichtbarkeit von Informationen und gefährdeten die Glaubwürdigkeit der Medien. Redaktionen müssten ihre professionelle Handlungsfähigkeit in einer synthetischen Umgebung gezielt schützen. Die Autoren sehen die Resilienz gegen KI-Risiken als eine Frage der öffentlichen Infrastruktur für die Gesellschaft.

Björn Czieslik, turi2.de, 15.03.2026 (online)

 

KI-Resilienz im Journalismus – Framework und Handlungsempfehlungen für mehr Vertrauen, Verantwortung und digitale Souveränität: (Download)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)