Neuer Trend: Tankstellen-TV

 

Die US-Amerikaner sehen täglich vier Stunden TV und fahren gern Auto, so das Klischee. Mittlerweile können sie sogar beim Tanken fernsehen. Die Idee sei fünf Jahre alt, meldet digitalfernsehen.de. In die Tanksäulen sind Bildschirme von der Größe eines iPads. Auf Knopfdruck oder mit dem Herausziehen der Zapfpistole beginnt das Programm, das als Dauerschleife angelegt ist. Es dauert vier Minuten und bietet  Nachrichten, Sport und Wetter. Ein 30-Sekunden-Werbespot, der einen Monat läuft, kostet laut „Chicago Tribune“ 800 000 Dollar.

 

 

Das Zapfensäulen-TV breitet sich derzeit in den USA rasend aus. Die Konzernmutter von CNN, Turner Broadcasting, Mutter von CNN und Cartoon Network, hat gerade mit einem der Tankstellen-TV-Anbieter Programmlieferungsvereinbarungen getroffen. Outcast bietet sein Programm an 13 000 Zapfsäulen und soll jeden Monat mehr als 24 Millionen Zuschauer haben. Gas Station TV komme mit 9000 Bildschirmen auf 28 Millionen Seher.

Die Bildschirme springen nur an, wenn getankt wird. So können die Sender eine exakte Zahl der Nutzer angeben, wenn auch nicht garantiert ist, dass die wirklich zusehen.

 

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Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)