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Zitiert: Diversität bei der degeto – in 7 Jahren zum europäischem Durchschnitt

Die Degeto hat sich 2015 verpflichtet, mehr Regisseurinnen zu beauftragen. Mitt-lerweile führt bei einem Viertel der fiktionalen Degeto-Produktionen eine Frau Regie. Natürlich vergehen von der Idee bis zur Umsetzung eines Films Monate bis Jahre, doch 25 Prozent nach sieben Jahren sind wenig – und entsprechen etwa dem europäischen Schnitt: Laut der Europäischen Audiovisuellen Informationsstelle hatten zwischen 2016 und 2020 23 Prozent aller Spielfilme Regisseurinnen.

Kathrin Hollmer, uebermedien.de, 10.5.2022 (online)

Zitiert: Drehbuchautorinnen fordern Frauenquote für Serien

Die Autorinnen haben untersuchen lassen, wer Serien in Deutschland schreibt. Methodisch ist das herausfordernd. Bei einem Kino- oder Fernsehfilm sei es noch relativ einfach, die Autorennamen zu recherchieren, heißt es in der Untersuchung von Belinde Ruth Stieve. Bei Serien falle dies schwerer,…

Zitat: Zeitvernichtung in den Redaktionen der ARD

Zudem wird die Zeitvernichtung durch die „beständigen Meetings und Abstimmungsrunden“ für das Crossmediale Newscenter bemängelt.

Kurt Sagatz, tagesspiegel.de, 27.4.2022 (online)

Eine Nebenwirkung der Crossmedialität ist, dass alle immer über alles informiert sein sollen, damit keine Doppelarbeit entsteht. Das führt leider auch dazu, dass jeder permanent Informationen erhält, die er gar nicht benötigt. Und das passiert meistens auf endlos langen Sitzungen.

Zitiert: Markt hat sich den Zugriff auf Filmförderung fast umfänglich gesichert

Mittlerweile muss man allerdings zu dem Ergebnis kommen, dass sich der Markt den Zugriff auf Filmförderung fast umfänglich gesichert hat und von der Kunst kaum etwas übrigbleibt. Der einzige Begriff von Qualität, der in der deutschen Filmförderung noch überlebt hat, ist der Erfolg an der Kasse; bleibt der aus, gilt das Scheitern als Kultur, an der generell nur so viel Interesse besteht, wie es fürs Geschäft taugt.

Lars Henrik Gass, filmdienst.de, 28.4.2022 (online)