Im März 2012 machte der Datenverkehr, den programmierte Gerätschaften im Internet verursachten, erstmals die Mehrheit, nämlich 51 Prozent des gesamten Internet-Traffics aus, meldete Incapsula, eine auf Internetsicherheit spezialisierte Firma. Im Dezember 2013 sollen es dann schon 61,5 Prozent des Datenaufkommens gewesen sein. Allerdings verfolge „nur weniger als ein Drittel dieses Maschinenverkehrs gute Absichten“, so Bernd Graff in der Süddeutschen Zeitung am 11. Mai 2014. Weiterlesen Datenaufkommen immer weniger von Menschen gemacht
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Dokumentiert: wie man auf Googles Marktmacht reagieren kann
Helmut Martin-Jung schlägt dreierlei vor. Zum Ersten sollte gegen die Praxis der Großkonzerne vorgegangen werden, „in einem Land zu verdienen, die Steuern aber in einem Land mit Niedrigsätzen zu zahlen“.
Zum Zweiten sollte Google „in mehrere Einheiten zerschlagen werden“, wie es mit der Telefongesellschaft AT&T geschah und u.a. Microsoft angedroht wurde.
Zum Dritten hat Europa schon bewiesen, wie man auch vorgehen kann. Milliardenkonzerne, wie z.B. Microsoft, bewegen sich, „wenn man ihnen Strafen auferlegt, die sogar sie empfindlich spüren“. Die
Helmut Martin-Jung, Süddeutsche Zeitung, 22.05.2014
Klischeehafte EU-Berichterstattung
„EU-Bashing ist in, auch bei den Berichterstattern. Sie greifen häufig auf Vorurteile zurück oder vereinfachen so stark, dass es schon falsch ist. Schwieriges dagegen wird oft nur unzureichend beleuchtet“, so Michael G. Meyer in der Berliner Zeitung (11. Mai 2014) Und er…
Zitat: Die Zukunft der Medienkongresse
„Es gibt inzwischen ein solch großes Angebot an Medienfachveranstaltungen in Köln, NRW und Deutschland, bei denen alle Spezialfragen intensiv diskutiert werden, dass eher zu fragen ist, wie kommen Menschen branchenübergreifend zur Diskussion gesellschaftlich relevanter Medienfragen zusammen. … Ein Kongress, der aus medienspezifischen Parallelstrecken besteht, wird auf Dauer leicht austauschbar. Es ist zu vermuten, dass hier eine Netzwerkveranstaltung aus Messe, Kongress und Festival, wie sie gerade entsteht, besser funktioniert.
Petra Müller, Kölner Stadtanzeiger, 20.05.2014
Dokumentiert: Gesamteinnahmen aus Rundfunkbeitrag stiegen 2013 um 190 Mio. Euro
Volker Nünning berichtet in der aktuellen Ausgabe der Funkkorrespondenz (21/2014):
„Der von ARD, ZDF und Deutschlandradio gemeinsam getragene Beitragsservice, die Nachfolgeeinrichtung der früheren Gebühreneinzugszentrale (GEZ), hat im Jahr 2013 über den neuen Rundfunkbeitrag insgesamt 7,68 Mrd. Euro eingenommen. Das geht aus den Berichten von ARD und ZDF über ihre wirtschaftliche und finanzielle Lage hervor, die sie Ende April an alle Landtage übersandt haben. Laut dem Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag müssen die öffentlich-rechtlichen Sender alle zwei Jahre den Landesparlamenten über ihre ökonomische Situation Bericht erstatten. … Weiterlesen Dokumentiert: Gesamteinnahmen aus Rundfunkbeitrag stiegen 2013 um 190 Mio. Euro
