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Zitiert: Diskrepanz zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung

Steile These zur angeblichen Diskrepanz zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung. Im digitalen Zeitalter trifft das einfach nicht mehr den Punkt. Es gibt so viele veröffentlichte Meinungen. Auch zum Thema Neutralität ließe sich viel sagen, das Wort kommt zum Beispiel in unserem Auftrag…

Zitiert: Unabhängigkeit

Würden Google, Amazon oder Microsoft plötzlich ihre Services abstellen, bräche hierzulande Chaos aus. Wir müssen europäische Alternativen entwickeln. So wie wir uns nach Putins Angriff auf die Ukraine unter großen Mühen von russischem Gas unabhängig gemacht haben, müssen wir auch unabhängig von amerikanischen Servern und Services werden.

Udo Müller, t-online.de, 30.01.2026 (online)

Zitiert: Rechterückbehalt beim Film

Wir brauchen einen Rechterückbehalt, wie wir ihn auch politisch fordern – in Anerkennung der kreativen Leistung und des Produktionsrisikos der Produzentinnen und Produzenten. Um ein Unternehmen auf eine gesunde, breite Basis zu stellen, geht es nicht ohne Rechte. Ich vergleiche das immer gern mit der Produktion eines Stuhls: Wenn mein Design dem Kunden gefällt, kauft er den Stuhl und bezahlt dafür hundert Prozent der Herstellungskosten plus die eingerechnete Marge. Trotzdem gehören Entwurf und Prototyp weiterhin mir. Hier braucht es eine faire Aufteilung.

Sabine de Mardt, dwdl.de, 04.02.2026 (online)

Zitiert: Kommunikationsräume durch Regulierung retten

Demokratie lässt sich nicht dadurch sichern, dass Kommunikationsräume immer dichter reguliert, dokumentiert und kontrolliert werden. Wer so vorgeht, folgt einem Misstrauensprinzip: Öffentlichkeit erscheint nicht als Voraussetzung demokratischer Willensbildung, sondern als administratives Risiko.

Ralf Mydlak, Telepolis, 31.01.2026 (online)