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Zitiert: Die „Jugend“ mit jungen Stimmen für die „Öffentlich-rechtlichen“ gewinnen

Das kann man so sehen. Aber wenn ich mich zurückerinnere als Kind: Ich habe Hans Rosenthal gehört, der war nicht gleichaltrig. Es kommt auf die Menschen an, die dort am Radio leidenschaftlich, faktengetreu und mit einer Persönlichkeit arbeiten. Die Radiomacher der letzten zehn, 20, 30 Jahre haben zu sehr formatiert und austauschbare Persönlichkeiten herangezüchtet

Jörg Wagner, rbb24, 27.12.2025 (online)

Zitiert: Der Meinungskorridor ist tatsächlich enger geworden

Aber meine Lösung sieht nicht so aus, dass man ihn wieder erweitern sollte. Sondern man sollte die Perspektivenvielfalt erhöhen, indem mehr Menschen aus der Gesellschaft ungefiltert zu Wort kommen. Ich möchte kein linkes Politmagazin sehen und auch kein rechtes. Sondern knallharte Recherchen. Ich möchte politische Einschätzungen, die nicht getragen sind von einer Ideologie. Sich zu positionieren in einem politischen Spektrum, halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Auf dieser Basis könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Vertrauen schaffen.

Jörg Wagner, sueddeutsche.de, 26.12.2025 (online)

Zitiert: Jörg Wagner moderiert zum letzten Mal radioeins-Medienmagazin

Nach fast dreißigjähriger Tätigkeit als Redakteur und Moderator des radioeins-Medienmagazins verabschiedet der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) Jörg Wagner zum Jahresende in den Ruhestand. Seit 1997 berichtete Wagner jede Woche für eines der wenigen Fachmagazine im Hörfunk aus der Welt der Medien. In Zukunft…

Zitiert: Verbindung von Games und Film zu „dreidimensionalen“ Franchise-Welten

Der Games-Chef von Netflix sagte kürzlich, das Ziel sei, die Art und Weise neu zu erfinden, wie Menschen „mit IP interagieren“, also mit bekannten Filmuniversen und Figuren. Schon seit Jahren träumen Manager in Hollywood von „dreidimensionalen“ Franchise-Welten, in denen ein Medium nahtlos ins nächste übergeht und jedes vom anderen kreative Impulse erhält, die möglichst die Fans kostenlos liefern. KI könnte der Schlüssel dafür sein, die Brücke zu schließen: zwischen Games und Film, linearen und von Nutzern erstellten Inhalten.

Philipp Bovermann, sueddeutsche.de, 19.12.2025 (online)