Veranstaltungskritik

Zukünftige Events

Es gibt keine bevorstehenden Veranstaltungen.

European Newspaper Congress 2010

Wien, 25. bis 27.04.2010

 

Der prunkvolle Festsaal des Wiener Rathauses wurde erneut zum Schauplatz für den internationalen Branchentreff der Zeitungsmacher. Auf Einladung des Österreichischen Oberauer-Verlages versammeln sie sich jedes Jahr auf dem Europäischen Zeitungskongress, um sich gegenseitig zu inspirieren. Doch seit ungefähr drei Jahren geht es nicht allein um die gute Inspiration, sondern auch um Überlebensstrategien, ganz konkret um die Frage mit welchen Geschäftsmodellen Verlage das digitale Zeitalter bestreiten wollen.

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Berlin: Anhörung im Medienausschuss zum Jugenmedienschutzstaasvertrag

Sitzung: Ausschuss für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien, Berlin-Brandenburg

Berlin, 21.04.2010, 10 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser öffentlichen Anhörung zeigt sich sehr eindrucksvoll der geringe Gestaltungsrahmen eines Parlaments bei einer Gesetzesentwurfsdiskussion. Quer durch alle Fraktionen ist klar und durch die Anhörung von Experten untermauert, der Jugendmedienschutzstaatsvertrag, so wie ihn die Ministerpräsidenten vereinbart haben, ist eigentlich stark verbesserungswürdig. Doch scheinen hier unterschiedlichste Gründe dafür zu sprechen, dass es für eine Korrektur zu spät ist. Der SPD-Vertreter spricht sogar von einer nur verbliebenen “Notar-Funktion” der Parlamentarier, statt einer “Gesetzgebungs-Funktion”.

 

Die gesamte Anhörung ist in einem herunterladbaren Protokoll des Ausschusses wörtlich dokumentiert: ebm16-058-wp.pdf

 

 

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MainzerMedienDisput: “„Notleidend:Risiken und Nebenwirkungen des Wirtschaftsjournalismus in Deutschland“

20. April 2010

Notleidend: Risiken und Nebenwirkungen des Wirtschaftsjournalismus in Deutschland”, darum ging es diesmal beim MainzerMedienDisput in Berlin zu dem sowohl Wirtschaftsjournalisten als deren Kritiker eingeladen waren. Foto: rechts außen: Tom Schimmeck, Autor des gerade erschienen Buches: “Am besten nichts Neues. Medien, Macht und Meinungsmache”; Wolfgang Storz (2. von rechts), Publizist und Autor; Inge Kloepfe (3. von rechts), Wirtschaftskorrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung; Thomas Leif (Mitte), Moderator; Martin Romanczyk (2. von links), dpa – Ressortleiter Wirtschaft und Politik International und Andreas Werner (links außen), CVD der ARD-Tagesschau.

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re:publica2010 – Jeff Jarvis: “The German ParadoxPrivacy, publicness, and penises”

16.04.2010

Die vierte re:publica ist gerade zu Ende gegangen. Was als Offline-Treff für Computernerds vor vier Jahren begann hat sich inzwischen zu einem internationalen Kongress für digitale Netzkultur entwickelt, der medial (nicht nur im Web auch in den klassischen Medien) große Aufmerksamkeit erregt hat. Kalkscheune und Friedrichstadtpalast wurden auch dieses Jahr zum Austragungsort für insgesamt 165 Veranstaltungen mit Referenten aus 30 Ländern. Weiterlesen

Mediatuesday@taz: Mein Profil gehört mir!?

13.04.2010

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg findet, dass sich die sozialen Normen in Punkto Privatsphäre in Zeiten des Web 2.0 erheblich verändert haben: Menschen sind einverstanden damit, Informationen über sich mit anderen zu teilen und werden immer offener zu immer mehr Menschen“, so Zuckerberg pauschal Ende Januar in einem Interview. Zum Teil hat er damit wohl Recht. Andererseits wachsen gerade in Deutschland Kritik und Protest gegen Datenspeicherung und Überwachung – sei es durch Konzerne wie Google oder Regierungen. Grund genug für den Mediatuesday diesen Widerspruch einmal öffentlich zu diskutieren. Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche

Bis zum letzten Tag der Amtszeit Kohls waren keine deutschen Soldaten zu Kriegseinsätzen im Ausland. Nach ihm waren sie es ununterbrochen. Man mag einwenden, dass er Schröderfischer ein Jugoslawien-Fiasko hinterließ. Aus anderen sinnlosen Gemetzeln wie dem Golfkrieg hat er uns herausgekauft. Er war einer der letzten Spitzenpolitiker mit Weltkriegserfahrung, sein Bruder im Krieg getötet, seine Politik auf „pazifistische deutsche“ Wählerstimmen gemünzt. Es tut weh, dies anzuerkennen – doch so, wie der Aspekt „Friedenskanzler“ an Kohl nun gar nicht gewürdigt wird von allen kriegerischen Nachfolgern – muss wohl was dran sein.   Friedrich Küppersbusch, taz, 20.06.2016, Weiterlesen 

Out of Space

Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen