Neueste Beiträge

Zitiert: Schauspielschulen können jungen Leuten den Spaß verderben

Die wüssten vielleicht sogar intuitiv, wie man einfach nur ist, lernen dort aber überdeutlich zu arbeiten. Wenn sie rauskommen, ist es erst mal vorbei mit der Authentizität. Die Sprache wird deklamiert, und das Gesicht verbiegt sich in Leidenschaft. […] Deutsche Schauspieler können…

Zitiert: Für ihren Anwalt wurde Patricia Schlesinger zum „Sündenbock für ein ganzes System“ gemacht

Die Vorwürfe gegen Frau Schlesinger seien im Wesentlichen vom Tisch, so Höcker. Schlesinger sei vorverurteilt worden. Die Kampagne sei durch die Springer-Medien angestoßen worden. Einseitige Berichte hätten zwar reale Missstände bei der ARD aufgedeckt, Schlesinger allerdings als Person alleine verantwortlich gemacht. […]…

Zitiert: Parteipolitische Freundeskreise sowie formalisierte Vorbesprechungen

Ich werde mich auf keinen Fall einem parteipolitischen Freundeskreis anschließen. Das unterminiert die Legitimation des ORF. […]

Natürlich braucht es formalisierte Vorbesprechungen. Wenn es keine formalisierte Vorbesprechungen gibt, dann dominieren die Menschen mit den größten Interessen und der meisten Zeit – die mit Partei-, Lobby- und Partikularinteressen. Niemand kann in all den Themen so einer Sitzung Experte sein. Deshalb ist es sinnvoll, sich auszutauschen und Wissen zu teilen. Das nützt der Qualität der Diskussion und damit der Aufsicht.

Leonard Dobusch, derstandard.at, 15.05.2025 (online)

Zitiert: Die Reduzierung der Drehtage beim Tatort

Der erste „Tatort“, den ich in den Achtzigern mit Götz George gemacht habe, da hatten wir 30 Drehtage. Das war aber auch George zu verdanken, der konnte das als Star durchsetzen, sodass die Arbeit mit etwas weniger Hektik möglich war. Die anderen hatten damals auch schon nur um die 26 Tage. Jetzt sind es zwischen 20 und 22 Drehtage. Je jünger die Regisseure sind, umso härter werden sie rangenommen. Wenn Sie frisch von der Filmhochschule kommen, können Sie nicht verhandeln, da sind Sie froh, wenn Sie überhaupt Regie führen dürfen. Das ist Ausbeutung, und vor allem, es macht die Filme nicht besser. Aber das ist den Sendern egal.

Dominik Graf, sueddeutsche.de, 14.05.2025 (online)

Zitiert: Haseloff contra MDR-Redaktionsrat

CDU-Ministerpräsident Haseloff attackiert den MDR – der Redaktionsrat wehrt sich und warnt vor einem Angriff auf die Rundfunkfreiheit. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hat in einem Interview mit der „Welt“ vom 28. April 2025 deutliche Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk geäußert. Er bemängelte…