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Zitiert: Alte „Medien“ imitieren zunehmend die Logik der „neuen“ Medien

Beim Kongress Zukunft deutscher Film geht es nicht nur um Filme, sondern auch um Förderung und Finanzierung, um Filmkultur und Filmpolitik, um gesellschaftliche und philosophische Fragestellungen. In diesem Jahr kam der Umgang alter und neuer Medien mit Fakten und Berichterstattung hinzu. So…

Zitiert: Wie reagiert der öffentlich-rechtliche Rundfunk auf die Hochstufung der AfD?

Die Antworten von ARD und ZDF fallen überraschend unterschiedlich aus. „Das ZDF nimmt die Einstufung der AfD als gesichert rechtsextremistisch durch das Bundesamt für Verfassungsschutz zum Anlass, den journalistischen Umgang mit der Partei erneut zu reflektieren“, sagte ein ZDF-Sprecher der Berliner Zeitung. „Eine…

Zitiert: Die extreme Rechte ist auf Massenmedien angewiesen

Es ist eine historisch bewährte Partnerschaft. Schon dort vorzukommen ist ein Erfolg. Die meisten Menschen denken nicht radikal, möchten aber informiert bleiben und wenn dann die Themen, Vorschläge und Personen der Rechten abgebildet werden, unabhängig von ihrer realen exekutiven Macht, dann nimmt das Publikum all das ernst. Doch man sollte sich medial beschränken: In den Nachrichtensendungen kann man ihr Tun und Treiben vermelden, in kritischen Reportagen beleuchten und bewerten und auch gegen kritische Interviews ist nichts einzuwenden. Aber in Maßen, knapp und nur, wenn es wirklich sein muss. Denn ihr wahres Medium ist die Lüge.

Nils Minkmar (online)

Zitiert: Für das ZDF ist der Grund der Kritik entscheidend

Populisten greifen alle demokratischen Institutionen an, also auch uns. Viele Menschen stellen den Journalismus und dessen öffentliche Finanzierung in Frage. Wir müssen genau unterscheiden, was sachliche und was ideologische Kritik ist. Für erstere haben wir Gremien. Und bei Angriffen, die das Ziel haben, das System zu zersetzen, muss das ZDF sagen: jetzt erst recht!

Norbert Himmler, journalist.de, 05.05.2025 (online)