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Zitiert: ARD-Castings laufen in Zukunft besser, so die ARD

Warum ausgerechnet Thilo Mischke Kulturmoderator bei „ttt“ werden sollte, brachte die ARD in Erklärungsnot. Jetzt stellt der Sender seine Moderatoren-Castings neu auf – angeblich. Denn was sich konkret ändert, behält die ARD lieber für sich. Die ARD machte es sich in dieser…

Zitiert: Medienentwicklung neu denken

Der Mythos ist die Vorstellung, dass Maßnahmen zur Medienentwicklung – also Projekte, die hauptsächlich von westlichen Ländern finanziert werden, um freien, unabhängigen Journalismus im Globalen Süden zu fördern – von Natur aus nützlich sind. Jahrelang sind wir davon ausgegangen, dass Investitionen der…

Zitiert: Mediennutzungsveränderungen, die durch KI

Ich mache mir Sorgen um die Mediennutzungsveränderungen, die durch KI entstehen. Da geht es am Ende vielleicht gar nicht mehr um eine Produktsicht, sondern um Datenstrukturiertheit und Auffindbarkeit in Agentensystemen. Relevant ist nur, was auch gefunden wird. Ich sehe auch an meinen eigenen Kindern, wie radikal sich Mediennutzung gewandelt hat. Sie erschließen sich die Welt, indem sie Antwortagenten befragen. Wenn Menschen sich also über Fragen und Antworten Inhalte erarbeiten und wir nicht in der Lage sind, unsere Inhalte entsprechend aufzubereiten, dann werden wir nicht mehr genutzt werden.

Florian Hager, epd medien, 16.04.2025 (online)

Zitiert: Es ist ein Fehler, rechtsextreme Politiker in Talkshows einzuladen

Verfassungsfeindliche Positionen werden damit normalisiert. Als ob es bloße Meinungen wären, über die man diskutieren kann. Die Vorstellung, diese Leute inhaltlich zu entzaubern, ist trügerisch. Das funktioniert nicht. Weder in den Medien noch in der Politik.

Das hat 1933 nicht funktioniert und wird auch heute nicht funktionieren. Wer in der CDU versucht, eine Zusammenarbeit mit der AfD in die Wege zu leiten, sägt am eigenen Ast. Es wäre das Ende der CDU.

Jens-Christian Wagner, t-online.de, 22.04.2025 (online)