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Medien behandeln unschuldige Kriegsopfer sehr unterschiedlich

Seit Präsident Donald Trump die Medien in Atem hält, fallen relevante Informationen noch mehr als sonst unter den Tisch. […] Medien müssen über zivile (und militärische) Opfer als Folge von Kriegen informieren. Allerdings können Opferberichte dazu dienen, einseitig Emotionen zu schüren. Kinder,…

Zitiert: RBB-Bericht zum Fall Gelbhaar landet doch noch nicht im Programmausschuss

Laut einem Schreiben an den Programmausschuss des Senders, das dem KNA vorliegt, hat Intendantin Ulrike Demmer „mitgeteilt, dass sie sich aufgrund von gesetzlichen Vorgaben und aus arbeitsrechtlichen Gründen heute Abend noch nicht zum Bericht äußern könne.“ Dies betreffe auch Vertreter der Untersuchungskommission, heißt es weiter. Der RBB hatte neben Deloitte den Ex-Investigativ-Chef des NDR, Stephan Wels, mit der Untersuchung beauftragt. Der Bericht soll bereits am vergangenen Montag im RBB eingegangen sein.

Tim Gieselmann, turi2.de, 11.03.2025 (online)

Zitiert: Transparenz für Journalismus wesentlicher als KI-Label

Sinnvoller als ein einfaches Label für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Medieninhalten wäre, Journalismus und journalistische Arbeitsweise zu erklären und transparent zu machen. KI sei im Medienbereich „kein Sonderfall“ mehr und nicht mehr als solcher zu behandeln, findet Schell. Medien müssten…

Zitiert: True-Crime-Formate sind selten gute Kriminalberichterstattung

Gute True-Crime-Formate gab es schon immer, sie hießen nur anders. Oder um es mit den Worten von unserem geschätzten Kollegen und Podcast-Fachmann Sandro Schroeder zu sagen: „Das nennt sich halt Journalismus.“ Gute Kriminalberichterstattung ist eine, die aufdeckt, Ermittlungsdruck erhöht, Kritik an Justiz und Polizei äußert.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Doku-Serie „Warum verbrannte Oury Jalloh?“, die in diesem Jahr auch für den Grimme-Preis nominiert war.

Lisa Kräher, Übermedien-Newsletter, 08.03.2025 (online)

Zitiert: Eine neue Provinzposse wird gegeben

Das abgewählte Parlament erteilt einem noch nicht gewählten Kanzler das Recht zur Änderung des Grundgesetzes, um einen gigantischen Kriegskredit zu ermöglichen, weil das neugewählte Parlament, also der aktuelle Wählerwille, nicht für eine solche Entscheidung zu gewinnen ist. Läuft das eigentlich noch unter dem Genrebegriff Demokratie? Schulden fürs Militär sind Ehrenschulden. Die Frage, ob Kultur oder Militär ein Gemeinwesen zusammenhält, soll eindeutig beantwortet werden.

Hans-Eckart Wenzel, berliner-zeitung.de, 08.03.2025 (online)