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Zitiert: DJV fordert Masterplan für Medien

Der Deutsche Journalisten-Verband fordert den künftigen Staatsminister für Kultur und Medien auf, innerhalb von 6 Monaten einen umfangreichen Masterplan für Medien zu erstellen. DJV-Bundesvorsitzender Mika Beuster erklärt: „Wir müssen als Gesellschaft resilienter werden gegen Desinformations- und Propaganda-Einflüsse von außen. Dafür benötigt es…

Zitiert: TV-Runden umwehte ein Hauch von Vergeblichkeit

Nach den zahlreichen Fernsehrunden lässt sich feststellen, dass diese so gut wie keine Auswirkung auf die Umfragewerte der teilnehmenden Parteien hatten. Die wirken seit November wie in Stein gemeißelt. Das erlaubt folgenden Schluss: Viele Wählerinnen und Wähler haben ihre Entscheidung längst getroffen – und die TV-Runden umwehte ein Hauch von Vergeblichkeit.

Dominik Fürst, sueddeutsche.de, 21.02.2025 (online)

Zitiert: Für Journalisten bleibt die Lage katastrophal

Trotz des fragilen Waffenstillstandsabkommens herrscht in Gaza noch immer eine humanitäre Katastrophe, die journalistische Arbeit nahezu unmöglich macht. Hilfslieferungen sickern nur spärlich in das blockierte Gebiet. Die israelischen Behörden verweigern internationalen Berichterstattenden weiterhin die Einreise, auch im Exil lebende palästinensische Medienschaffende dürfen nicht zurückkehren. Reporter ohne Grenzen (RSF) fordert die israelischen Behörden dringend auf, die Blockade aufzuheben. Im israelischen Krieg in Gaza sind mindestens 180 Medienschaffende getötet worden. (Mehr unter: Pressefreiheit)

Reporter ohne Grenzen, 25.02.2025 (online)

Zitiert: 30 Journalist*innen und Aktivist*innen in Türkei inhaftiert

Die prokurdische Opposition gerät weiter ins Visier der Justiz. Kritiker*innen sprechen von gezielter Einschüchterung. Die Welle an Festnahmen und Verhaftungen von Mitgliedern oppositioneller Parteien, kritischer JournalistInnen, Medienschaffenden und anderen AktivistInnen reißt in der Türkei nicht ab. Bis Ende letzter Woche wurden wieder…

Zitiert: Bemerkenswert stabile Umfragen bei ungewöhnlich vielen TV-Sendungen

Bewegung war bei der Linken, die sturzgeburtartig Social Media gelernt hat. Kein Schwund bei der AfD, die Social Media länger kann. Friedrich Merz hat drumherum maximal wenig gemacht und sich so immerhin nicht schon wieder verplappert. Olaf Scholz hat circa alles gemacht, war aber überall nur wieder Olaf Scholz. Der Themenverlauf war – irgendwas mit Wirtschaft, dann Migrationshysterie, dann Brandmauer, und schließlich ein Rest Ukraine und Trump. Klima, Wohnen, Bildung, soziale Gerechtigkeit kamen höchstens in der Schnellfragerunde. Fernsehen suggeriert, es könne alles, und ist damit für einen Impotenten ziemlich weit gekommen.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 23.02.2025 (online)