Rundfunkbeitrag (VII): verschiedene Ansätze zur Reform

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), will eine Reform in zwei Schritten – erst Senkung des Rundfunkbeitrags um fünfzig Cent bis zu einem Euro und dann eine Strukturreform, insbesondere zur Entlastung der mittelständischen Wirtschaft.

Die SPD-geführte Landesregierung Niedersachsen möchte zuerst nachweislich überproportional belastete Gruppen entlasten. Erst dann könne eine allgemeine Beitragssenkung in Frage kommen. Der Medienstaatsekretär Nordrhein-Westfalens, Marc Jan Eumann (SPD), sieht drei Schritte: erstens eine Beitragsreduzierung, zweitens das Beseitigen möglicher Unwuchten bei der bisherigen Berechnung. Insbesondere bei der Wirtschaft, und drittens einen weiteren Schritt beim Ausstieg aus der Werbung bei ARD und ZDF.

 

Weiterlesen (FAZ, 14.12.2013)