Schweizer Idee: Rundfunkbeitragsmittel für Internetangebote

In einem Positionspapier hat die Schweizer Medienkommission festgestellt, dass der Journalismus Hilfe braucht. Dieser müsse finanziell unterstützt werden, allerdings sei dabei die Uanabhängigkeit zu gewährleisten. „Als institutionelle Vorbilder einer staatsunabhängigen Förderung nennt die Medienkommission die Pro Helvetia sowie den Schweizerischen Nationalfonds. In dieser Stiftung hätten Branchenvertreter sowie Personen aus Politik, Gesellschaft und Wissenschaft Einsitz.“

 

Aufgabe wäre es, „die Weiterentwicklung von Qualitätsmedien und von Journalismus voranzubringen“. Für die Finanzierung macht die Medienkommission mehrere Vorschläge: Fördermittel, eine Steuer auf Werbeeinnahmen und auf Online-Transaktionssteuern sowie zusätzliche Bundesgelder.

 

Zudem hält es die Medienkommission für „denkbar, dass die Stiftung einen Teil der heute für Radio und Fernsehen reservierten Empfangsgebühren“ erhält, meldet die NZZ. Wie dies genau geschehe soll, stellt die Medienkommission jedoch nicht dar. Bisher werden durch die Rundfunkgebühren ca. 1,2 Milliarden Franken eingenommen.

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Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)