Seitenwechsler

Jörg Singelnstein war nicht lange beim WDR. Im Gremienbüro. Nur etwas mehr als ein Jahr. Trotzdem kann er in der Funkkorrespondenz eine aufgabenkritische Bilanz der Drei-Stufen-Test ziehen. Aussagen darüber, was am 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag geändert werden müsste, traf er nicht. Liegt ess auch daran, dass er in kürzester Zeit mehrmals die SDeiten wechselte: von der Legislative in den WDR und von dort in die Exekutive? So hat er als Medienreferent der SPD-Landtagsfraktion in Nordrhein-Westfalen den Gesetzgebungsprozess zum 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag begleitet. Im Juni 2009 wechselte er zur Geschäftsstelle des WDR-Rundfunkrat. Dort betreute er die Verfahren zur Überführung der vom WDR betreuten ARD-Angebote sportschau.de und einsfestival.de sowie wdr.de und WDR-Videotext. Wie die Funkkorrespondenz darstellt, ist er seit November 2010 in einer neuen politischen Funktion für die Rechtsaufsicht des WDR tätig; er leitet das Referat PR und Koordination des nordrhein-westfälischen Medienstaatssekretärs Marc Jan Eumann (SPD).

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Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)