Zitiert: Hoffnung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Es hat Sinn, als Gesellschaft bei den Öffentlich-Rechtlichen den ökonomischen Druck rauszunehmen, der einen bestimmten Effekt auf Berichterstattung haben kann. So bekommen wir eine andere Perspektive, die in Konkurrenz zu der privatwirtschaftlichen Logik ein umfassenderes, breiteres Bild unserer Öffentlichkeit erzeugt. Meine Hoffnung ist, dass man die Legitimation bei Bürgerinnen und Bürgern stärken kann, wenn man den öffentlich-rechtlichen Rundfunk als Instrument einer freien demokratischen Gesellschaft erklärt, das diese sich selbst gibt, um über sich selbst ins Gespräch zu kommen.

Carsten Brosda, turi2.de, 08.07.2023 (online)

Zitiert: Höhere Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit bei kleinen Anstalten

Man kann also nur davor warnen, Größe um der Größe willen zu schaffen. Umgekehrt lässt sich auch nicht leugnen, dass größere Einheiten auch mögliche Vorteile aufweisen. Es wird jedenfalls häufig ungerechtfertigt unterstellt, das „Ertragsgesetz“, nachdem eine größere Wirtschaftseinheit durch einen höheren Produktionsausstoß…

Zitiert: Wenn erst die Sendeplätze fehlen

Sind erst die Sendeplätze nicht mehr vorhanden, auf denen die Landesrundfunkanstalten bislang Eigenproduktionen oder Konzerte ihrer eigenen Ensembles gesendet haben, dann entfällt schließlich – und in den Augen mancher Hierarchen vielleicht auch: endlich! – die Legitimation für die Existenz der Rundfunkensembles, die…

Zitiert: Nicht alle bei ARD, ZDF und Deutschlandradio sind gut abgesichert

Es ist ein beliebter Irrtum, dass Mitarbeitende des öffentlich-rechtlichen Rundfunks besonders gut abgesichert wären. Gerade für die Jüngeren trifft das eher selten zu. Vergleicht man etwa die Werdegänge von Journalistinnen in den Sendern mit den Laufbahnen ähnlich Qualifizierter in Verlagsmedien, ist der…