Zitiert: „Die Empfehlung der KEF werden wir respektieren“

Beim Publikum habe das ZDF mit einem Marktanteil von gut 13 Prozent die „Nase klar vorn“. In vielen Programmbereichen setze sein Sender Standards und bekomme dafür viele Preise. Thomas Bellut betont aber auch, dass der KEF-Vorschlag für einen Rundfunkbeitrag ab 2021 von 18,36 Euro Konsequenzen für das Programm haben werde: „Wir haben gelernt, sparsam zu wirtschaften und werden das weiter tun.“ Das ZDF werde aber die Empfehlung der KEF respektieren, betont der ZDF-Intendant.

Thomas Bellut, medienpolitik.net, 19.12.2019 (online)

ZDF-Intendant kein „Anhänger einer gemeinsamen Mediathek“

ARD, ZDF und Deutschlandradio hatten den Landtagen ihre „Berichte über die wirtschaftliche und finanzielle Lage“ 2018 zukommen lassen. Der für Medien zuständige Ausschuss diskutierte diese Berichte in einer Sitzung am 20. August 2018. Mittlerweile liegen die Beschlussempfehlungen vor, in denen auch Auszüge…

ZDF-Intendantenwahl: Zahl der Gegenstimmen in vier Jahren vervierfacht

Thomas Bellut bleibt ZDF-Intendant, titelt der Kölner Stadtanzeiger.

 

„Die Entscheidung fiel dem Fernsehrat nicht schwer. Bellut war der einzige Kandidat“, berichtet die Berliner Zeitung.

 

„Seine zweite Amtszeit beginnt 2017: Als eine zentrale Aufgabe sieht Bellut, jüngeres Publikum stärker anzusprechen. Man könne sich nie sicher sein, die „Akzeptanz von Generation zu Generation übertragen“ zu bekommen“, stellt die Süddeutsche Zeitung fest. Weiterlesen ZDF-Intendantenwahl: Zahl der Gegenstimmen in vier Jahren vervierfacht

ZDF: Überrumplung im „Sommerloch“ – in sechs Wochen Intendantenwahl

„Gegenkandidaten darf es geben. Bellut soll ZDF-Intendant bleiben“, fasst der Tagesspiegel den Überraschungs-Coup des ZDF-Fernsehratsvorsitzenden Ruprecht Polenz zusammen.

„Der Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates, Ruprecht Polenz, hat Anregungen aus der Mitte des Gremiums aufgegriffen und den Punkt Intendantenwahl auf die Tagesordnung der Sitzung am 18. September 2015 in Mainz gesetzt. Die Amtszeit des Intendanten Dr. Thomas Bellut endet im März 2017“, heißt es in der entsprechenden Presseerklärung.

Den von Anfang 2016 vorgezogenen Termin erklärt Joachim Huber im Tagesspiegel mit medienpolitischen Agenda des kommenden Jahres: Reform des Rundfunkbeitrages, Medienrechte an der Fußball-Bundesliga, TV-Lizenzen für die Olympischen Spiele 2018 bis 2024, Start des Jugendangebots. Vielfältige Aufgaben, vielfältige Herausforderungen – da sollen Wahlen und Wahlkampf um die Führungsspitze nicht ablenken, so Joachim Huber. Weiterlesen ZDF: Überrumplung im „Sommerloch“ – in sechs Wochen Intendantenwahl

Dokumentiert: ZDF-Intendant Thomas Bellut zu der Frage, warum das ZDF eigene „Digitalkanäle“ braucht und welchen medienpolitischen Handlungsbedarf er sieht

 

Im Promedia-Interview, dokumentiert auf medienpolitik.net, führt Thomas Bellut aus, warum das ZDF mindestens zwei eigene „Digitalkanäle“ braucht: „Es kann nicht darum gehen, eine bestimmte Zahl an Kanälen zu reduzieren, sondern konkrete Einsparpotentiale zu beschreiben. …  Wir haben mit diesen Angeboten zum ersten Mal in unserer 50jährigen Geschichte die Chance, außerhalb des Hauptprogramms neue Formate und neue Köpfe auszuprobieren. Alle anderen Player im deutschen TV-Markt sind spätestens seit Mitte der 90-er Jahre als Programmfamilien aufgestellt. … ZDFneo und ZDFinfo sind beim ZDF als Hauptabteilungen organisiert und vollständig in das Unternehmen integriert. Sie profitieren dadurch in hohem Maße von der Synergie mit anderen Bereichen und Redaktionen des Hauses.“

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