Zitiert: Ob Musk den Text überhaupt selbst schrieb – oder eine KI?

Das Portal „t-online“ und der „Tagesspiegel“ hegen derweil den Verdacht, dass sich bei der Aufregung um den Gastbeitrag um einen Text geht, den Elon Musk gar nicht selbst geschrieben, sondern dafür eine KI eingesetzt hat. Darauf deute die Überprüfung des Textes mit verschiedenen KI-Detektionsprogrammen hin. Der „Tagesspiegel“ legt die Vermutung nahe, Musks Beitrag stamme von „Grok“ – dem KI-Chatbot, den Musks Firma xAI entwickelt hat. Wäre dem so, könnte man allerdings doch fast wieder von einem Original sprechen. Dann wären Grok und Musk gewissermaßen eins.

Michael Hanfeld, faz.net, 03.01.2025 (online)

Zitiert: Musk versucht nichts anderes als Putin

Mit solchen Aussagen machen sich viele Blätter und Politiker lächerlich. Denn deutsche Politiker, Journalisten und Aktivisten mischen sich andauernd ungeniert in den amerikanischen Wahlkampf ein und lassen Ausländer sich bei uns einmischen. Vor wenigen Monaten erklärte Klingbeil im Radio: „Wir wollen Kamala…

Zitiert: Externer Einfluss auf Bundestagswahl

Steinmeier warnte kürzlich vor externer Einflussnahme, während Elon Musk und Axel Springer mit einer AfD-Wahlempfehlung zeigen, wie einfach das ist. […] Das gibt einen Vorgeschmack darauf, wie das künftige Familienunternehmen Springer-Döpfner politisch agieren, agitieren und irrlichtern wird. Denn dass die Empfängnis der…

Zitiert: Rollen im Talkshow-Wahlkampf

Während Merz betont selbstbewusst auftrat, gab sich Habeck ebenso demonstrativ nachdenklich; während Merz versprach, seine Regierung werde den Fortschritt im Handumdrehen zurückbringen, übte sich Habeck in skeptischer Metareflexion; dort sprach der Geschäftsmann, hier der Philosophenkönig. Nimmt man dann noch Olaf „den Zauderer“ Scholz hinzu, den gekränkten Christian Lindner, die geifernde Alice Weidel und die kalte Sahra Wagenknecht, so dürfte der kommende Wahlkampf eines jedenfalls nicht werden – langweilig. Jannis Koltermann, faz.net, 07.11.2024 (online)

Zitiert: Welchen Einfluss hatten denn nun Social-Media-Bots, PR-Agenturen aus London, der Russen und Chinesen oder Fake News auf die Bundestagswahl

Die Wahllokale schlossen, außer natürlich in Berlin. Die Prognose auf Grundlage der Nachwahlbefragungen bestätigten weitgehend die Wahlumfrage der Demoskopen, was man immerhin erwähnen sollte. Schließlich werden sie ansonsten gerne gescholten, wenn sie einmal daneben liegen. Der Einfluss automatisierter Social-Media-Bots, vermeintlich omnipotenter PR-Agenturen aus London, der Russen und Chinesen oder von Fake News auf das Wahlergebnis spielten keine Rolle. Alles vergessen, selbst bei den ansonsten viel beschäftigten Faktenfindern. Vielmehr waren die Medien mit den Erklärungen der Parteien über das sich abzeichnende Wahlergebnis beschäftigt.

Frank Lübberding, faz.net 27.09.2021 (online)