Zitat: Zeitvernichtung in den Redaktionen der ARD

Zudem wird die Zeitvernichtung durch die „beständigen Meetings und Abstimmungsrunden“ für das Crossmediale Newscenter bemängelt.

Kurt Sagatz, tagesspiegel.de, 27.4.2022 (online)

Eine Nebenwirkung der Crossmedialität ist, dass alle immer über alles informiert sein sollen, damit keine Doppelarbeit entsteht. Das führt leider auch dazu, dass jeder permanent Informationen erhält, die er gar nicht benötigt. Und das passiert meistens auf endlos langen Sitzungen.

Zitiert: Zeitvernichtung durch die „beständigen Meetings und Abstimmungsrunden“ beim rbb

Erst der Osterausstand der Freien, nun weitere Aktionen im Mai: Der RBB kommt nicht zur Ruhe. […] Kritik an der „Ausstattung, Wertschätzung und beruflichen Perspektiven“ hatte es zuletzt auch von Mitarbeitern aus den neuen digitalen Arbeitsfeldern in Form eines Brandbriefes an die Geschäftsleitung gegeben. Zudem wird die Zeitvernichtung durch die „beständigen Meetings und Abstimmungsrunden“ für das Crossmediale Newscenter bemängelt.

Kurt Sagatz, tagesspiegel.de, 27.4.2022 (online)

Zitiert: jetzt digitaler, crossmedialer, moderner, jünger werden

Ende Februar erschien ein Altpapier unter der Überschrift „Schafft die ARD sich selbst ab?“ Der erste Satz des Vorspanns lautete damals: “Wenn Sendermanager verkünden, man müsse jetzt digitaler, crossmedialer, moderner, jünger werden – dann geht es fast immer darum, im weiteren Sinne unbequeme Inhalte zu marginalisieren oder aus dem Programm zu kippen.“

René Martens, MDR Altpapier, 30.06.2021 (online)

Wollen immer mehr TV crossmedial?

Die crossmediale Welt kenne keine Grenzen: „Statt einfach nur entspannt fernzusehen, sollen wir mit den Protagonisten in Kontakt treten und über Doku-Themen online abstimmen. Das nervt.“ So Feline Gerstenberg auf jetzt.de. Doch es gibt für sie verschiedene Gründe, am Social-TV-„Angebot“ nicht mitzumachen. Sie fühle sich dadurch instrumentalisiert. „Jeder aktive Zuschauer dient als Werbung für den Sender. Jedes hochgeladene Foto steigert den Bekanntheitsgrad der Sendung, denn alles ist schließlich mit Facebook vernetzt.“

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