Zitiert: Digitale Kanäle wichtig für Verjüngungsstrategie des ZDF

Auf absehbare Zeit gehören die linearen Kanäle zum Erfolg – und nicht nur das Hauptprogramm. Neo und Info machen linear ein Drittel des jungen Publikums des ZDF aus. Sie sind ein zentraler Bestandteil unserer Verjüngungsstrategie. Aber wir definieren das ZDF der Zukunft so: alle für den öffentlich-rechtlichen Auftrag relevante Genres und Marken müssen ihr Publikum finden, egal auf welchem Distributionsweg. Eben ein ZDF für alle. Und Konflikte, die sich bei dieser zukunftsgewandten Definition unseres Auftrags ergeben, lassen sich nur inhaltlich im Diskurs lösen und weniger mit einem Wechsel von Begrifflichkeiten.

Norbert Himmler, dwdl.de, 11.09.2024 (online)

Digitalkanäle von ARD und ZDF

 

In letzter Zeit diskutiert die Politik darüber, die „Zahl der Digitalkanäle“ bei ARD und ZDF zu reduzieren. Abgesehen davon, dass es schwierig wird, dies zu begründen, müsste man sich auch in der Begriffswahl anpassen. Denn ARD und ZDF haben jetzt nicht mehr nur sechs reine Digitalkanäle sondern 22. Schließlich werden alle Fernsehprogramme seit dem 30. April nur noch digital ausgestrahlt.

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Dagmar Reim will einen ARD-Digitalkanal aufgeben

 

Die RBB-Intendantin schlägt sich damit auf die Seite des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck. Während sich Eins Extra mit seinem künftig unter dem Label Tagesschau 24 laufenden Nachrichtenangebot gut positioniert habe, reichten die Mittel nicht aus, um Eins Festival und Eins Plus „sehr gut aufzustellen“, erklärte Reim laut digitalfernsehen.de in einem Gespräch mit der Branchenzeitschrift Promedia (April-Ausgabe). Es wäre besser, nur einen weiteren Kanal zu profilieren.

 

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