Dokumentarfilm

Lob und Kritik für Spielfilme auf Talkshow-Platz am Dienstagabend im ERSTEN

Sandra Maischberger wechselt mit ihrer Talkshow den Mittwoch, lassen die ARD-Intendanten von ihrer Tagung in Bremen verkünden. Der frei werdende Slot am Dienstagabend wird künftig fiktional bespielt: Das Erste zeigt ab Anfang 2016 am Dienstagabend um 22.45 Uhr Filme und Reihen: „Filmdebüt im Ersten“, „Sommerkino“. In der Sommerpause von „Menschen bei Maischberger“ werden auch 2016 12 bis 15 Dokumentationen und Dokumentarfilme gezeigt, meldet Blickpunkt:Film am Montag gegen 14.45 Uhr von der Tagung der ARD-Intendanten in Bremen. Die Pressestelle der ARD verkündet dazu jedoch nichts. Im Nachgang der Tagung kann man lesen, dass Natalia Wörner und Herbert Grönemeyer Paten der ARD-Themenwoche Heimat werden, Götz Alsmann „Gesicht und Stimme des ARD Radiofestivals“ ist, die ARD mit 24 Produktionen auf dem Filmfest München vertreten ist und ARD und Das Erste zum Dokufilm-Wettbewerb aufrufen. Weiterlesen

Claas Danielsen fordert medienpolitische Strategie im MDR-Gebiet sowie Fonds für ambitionierte Dokumentarfilme

Claas Danielsen, der jahrelange Leiter des Leipziger Dokfilmfestivals, gab dem Trailer (4/2014, S. 8 ff.), der Zeitschrift der Mitteldeutschen Medienförderung, ein Abschiedsinterview. Darin offenbarte er u.a., welchen Plan er nicht umsetzen konnte, was er vom MDR sowie der Medienpolitik erwartet:

 

Fonds für ambitionierte, künstlerisch wichtige Dokumentarfilme

 

„Eine Plattform, die mir von Beginn an quasi als Sahnehäubchen vorschwebte, ist ein Fonds, mit dem man ambitionierte, künstlerisch wichtige Dokumentarfilme voranbringen kann. Diese Werke würden dann im Rahmen von DOK Leipzig ihre Weltpremiere erleben und dem Festival noch mal einen großen Schub geben. Leider gibt es den Fonds bis heute nicht. Ich hatte in meiner Doppelfunktion als künstlerischer Leiter und Geschäftsführer nicht genügend Zeit und Kraft, dieses Projekt zu forcieren. … Weiterlesen

Dokumentiert: Horst Röper zur Fernseh- und Filmproduktion 2011 und 2012

So führt Media Perspektiven (11/2014, S. 556) in die Studie ein: „Die Strukturen und Entwicklungen auf dem deutschen Fernsehproduktionsmarkt sind seit nunmehr eineinhalb Jahrzehnten Gegenstand einer zweijährlichen Studie des Dortmunder FORMATT-Instituts. Die Ergebnisse der aktuellsten Erhebung für die Untersuchungsjahre 2011 und 2012 zeigen eine Branche, die trotz einiger großer Player in vielen Segmenten nach wie vor kleinteilig strukturiert ist und deren Firmenzahl und Produktionsvolumen jährlichen Schwankungen unterliegen. So ist die Zahl der aktiven Produktionsunternehmen gegenüber der Voruntersuchung stark gestiegen. Dadurch war das durchschnittlich je Firma erstellte Produktionsvolumen rückläufig.“ Weiterlesen

Kurzfilm statt Tatort-Trailer? – Kulturstaatsministerin Monika Grütters fordert mehr „Mut zum Risiko“ bei ARD und ZDF

Bei ihrer Programmplanung sollten ARD und ZDF ein wenig mutiger sein, sagte Monika Grütters laut dpa. So wünsche sie sich mehr Kurzfilme im Programm. Diese seien für viele junge Filmemacher eine Probebühne für größere Produktionen. Das Gegenargument, dass die… Weiterlesen

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)