Zitiert: Persönlicher Erfolg von Frauen sei kein Beweis für Fairness in der Branche

In ihr Berufsleben sei sie „reingegangen mit der Überzeugung, wenn ich gut genug bin, dann schaffe ich das, ganz egal, ob ich eine Frau bin. Oder wenn mich das Glück trifft, trifft mich das Glück“. Dass es da dieses Missverhältnis zwischen Männern…

Zitiert: Frauen bleiben in den Medien unterrepräsentiert

Frauen machen weltweit nur 26 % der Menschen aus, über die in Medien berichtet wird oder die dort zu Wort kommen, sagt das „Global Media Monitoring Project“. Die Untersuchung findet seit 30 Jahren alle fünf Jahre statt. Im Vergleich zur Erhebung von 2020 steigt die mediale Sichtbarkeit von Frauen nur um einen Prozentpunkt, seit Beginn der Studie 1995 sind es gerade mal 9 Punkte. Die Internationale Journalisten-Föderation fordert von Redaktionen angesichts dieser Zahlen einen Kulturwandel.

Markus Trantow, turi2, 17.12.2025 (online)

Zitiert: Weniger weibliche Führungskräfte im Journalismus

Nach Jahren des Anstiegs ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen im Journalismus das zweite Jahr in Folge gesunken. Besonders schlecht stehen Regionalzeitungen und Onlinemedien da, mit Anteilen von knapp 20 Prozent und darunter. […] Aktuell liege er bei Leitmedien wie „Spiegel“,…

Zitiert: Geschlechterparität im Filmgewerbe dauert wohl bis 2047

Die Europäische Audiovisuelle Informationsstelle legt einen weiteren Bericht zur Geschlechterverteilung im europäischen Kinofilm vor. Bei gleichbleibender Entwicklung wäre laut der Studie im Mittel Parität bis 2047 erreicht – bei erheblichen Unterschieden zwischen den Professionen. […] Der Aufwärtstrend beim Frauenanteil in Schlüsselrollen hält…

Zitiert: Frauen-Anteil beim Deutschen Fernsehpreis sackt deutlich ab

Im vergangenen Jahr war es noch gelungen, den Frauenanteil unter den Nominierten auf immerhin 43 Prozent zu steigern.

Unter den 86 persönlich Nominierten finden sich 30 Frauen – damit sinkt der Frauen-Anteil auf 35 Prozent. Lässt man die zehn Nominierungen in den Schauspiel-Kategorien mal außen vor, – dort ist die paritätische Aufteilung ja per se festgelegt – dann ergibt sich für den gesamten Rest der Kategorien sogar nur noch eine Frauenquote von 26 Prozent unter den Nominierten.

Uwe Mantel, dwdl.de, 29.08.2025 (online)