Zitiert: Leitmedien bleiben bei Geschlechtergerechtigkeit im Ungleichgewicht

Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in Deutschlands Print- und Online-Leitmedien geht es nur noch sehr langsam voran. Das ist das Ergebnis der aktuellen Zählung von ProQuote Medien. Danach liegt der durchschnittliche Frauenmachtanteil in den neun ausgewerteten Redaktionen derzeit bei 39,5 Prozent.…

Zitiert: Gleichstellung in der ARD – wir haben zu wenig erreicht

Was haben wir – Freundinnen und Kolleginnen ebenso wie so mancher Mann – wirklich in den vergangenen Jahrzehnten erreicht? Nach fast fünf Jahrzehnten, in denen wir alles versucht haben, um Teilhabe, Gerechtigkeit unter den Geschlechtern und Lohnparität voranzubringen, komme ich mehr und…

Zitiert: Wofür Frauen ihre Zeit einsetzen können

Würden Frauen ihre Zeit, Kraft und Ressourcen nicht mehr an ihr Aussehen verschwenden, würden sie den Heidi Klum’schen Glaubenssätzen nicht mehr ihren Glauben schenken, dann hätten sie mehr Zeit, Kraft und Ressourcen für das dringend notwendige Aufbrechen traditioneller Strukturen und für das Umstürzen von traditionellen Rollenbildern. […] Dann hätten sie mehr Zeit und Kraft, sich gegen männliche Gewalt zu verbünden und für faktische Gleichberechtigung zu kämpfen. […] Ihre Realitäten, ihre Perspektiven, ihre historischen Errungenschaften werden nicht gelehrt, nicht erzählt, nicht reproduziert.

Karoline Herfurth, sueddeutsche.de, 26.01.2024 (online)

Zitiert: Es war gar nicht schwierig allein unter Männern …

… nur manchmal etwas befremdlich. In abendlicher Runde, nach einigen Gläsern guten Weins, sprachen die männlichen Senderhierarchen über Protagonistinnen unserer Sendungen, etwa über eine lesbische Moderatorin, die besonders hübsch war. Jung ohnehin. Der eine fing an: „Die hat den Richtigen noch nicht getroffen.“ Der andere ergänzte: „Wenn einer von uns sich mal richtig Mühe gäbe bei der…“ Ich erstarrte über meiner Mousse au Chocolat. War ich tatsächlich eine Amöbe, durchsichtig und glatt zu übersehen von den Männern an meinem Tisch mit eher schütterem Haupthaar und der Lizenz zur kleinen Wampe?

Dagmar Reim, sueddeutsche.de, 26.01.2024 (online)

Zitiert: Es gibt kein feministisches Filmemachen beim Fernsehen

So etwas wie feministisches Filmemachen kenne ich beim Fernsehen nicht. Das lineare und das öffentlich-rechtliche Fernsehen sind keine feministischen Medien. Ich kann mir als Regisseurin nicht aussuchen, mit wem ich produziere, mit wem ich drehe, wer die Hauptrollen spielt. All das ist…