Zitiert: Was Recherche nicht bedeuten darf

Ich habe eine These – jetzt suche ich Material, das sie stützt. Sondern: Das Material liegt vor, und man muss es einordnen in KI-Slop, echt oder nicht belegbar. Alles andere untergräbt Vertrauen. Ein Nachrichtenbeitrag sagt implizit: Hier sehen Sie Wirklichkeit, jedenfalls einen überprüften Ausschnitt davon. Wenn ein KI-Video als vermeintlicher Beleg für brutales Vorgehen dient, wird diese implizite Zusage nicht eingehalten.

Ann-Kathrin Leclere, taz.de, 20.02.2026 (online)

Zitiert: Investigative Recherche braucht Relevanz und Bürgerbeteiligung

Investigative Recherche braucht in Zukunft zweierlei, damit sie wahrgenommen wird: Relevanz und Bürgerbeteiligung. Investigative Recherchen müssen heute mehr denn je an den großen Nachrichtenthemen anknüpfen, die das Land bewegen. Das sind vor allem die Bedrohungen unserer freiheitlichen Werte: sei es durch Putins…

Zitiert: Investigativjournalismus in Osteuropa wird in anderen Ländern kaum wahrgenommen

Journalistinnen aus Rumänien und Moldau berichten über ihre Recherchen, für die sich andere Länder zu wenig interessierten. Ihre Recherchen erschüttern das Machtgefüge in ihren Ländern und bringen Erkenntnisse über ihre Länder ans Licht, die auch für Journalistinnen und Journalisten wesentlich sein könnten. Doch…

Zitiert: Spielejournalismus wird so gut wie nicht bezahlt

Damit ich als Journalist meine Miete zahlen kann, muss ich jeden Monat vier bezahlte Texte veröffentlichen. Dazu kommen vier weitere Texte für Versicherungen und nochmal vier, um Geld für Essen, Trinken und sonstige notwendige Einkäufe im Alltag zu haben. Budget für einen…