Zitiert: Regionalität ist Kernkompetenz der ARD

Die Landessender sind Grundpfeiler des ARD-Hörfunkangebots. Wellen wie SR3, SWR4, NDR1, WDR4, rbb Antenne Brandenburg oder eine der drei MDR-Landeswellen stehen für regionale Identität. Kooperationen sichern die regionale Vielfalt der Programme durch Aufgabenteilung zu Tageszeiten, in denen die Radionutzung nachlässt und Programme…

Zitiert: Warum sich Deutschland mit dem „Sommermärchen“ selbst belügt

Nichts gegen gute Stimmung und Fußballbegeisterung. Doch die „Sommermärchen“-Besoffenheit in den Medien steht beispielhaft für die falsche Geschichte, die sich dieses Land über sich selbst erzählt.  […] Die naheliegende Frage, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk für eine Produktion erfunden worden ist, die man…

Zitiert: Unesco warnt vor KI-generierter Holocaust-Leugnung

Künstliche Intelligenz kann die Darstellung des Holocausts verfälschen und Antisemitismus schüren, warnen die Unesco und der Jüdische Weltkongress. […] Generative KI stütze sich auf große Datenmengen aus dem Internet, die auch irreführende Inhalte sowie menschliche Voreingenommenheit enthielten. Dadurch könnten Informationen über bestimmte…

Zitiert: Warum Interviews nicht mehr autorisiert werden müssten

Eine Digitalisierung später filmt die Bild eh jedes Interview und denkt nicht mehr zuerst an die Print-Verwertung. Die PolitikerInnen sind begierig auf Bewegtbild, am liebsten 7 Sekunden Clickzeug für TikTok. Die Autorisierung wird ins Sprachzentrum der Interviewgäste verlegt: Sag nix, was nicht viral gehen kann.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 16.06.2024 (online)

Zitiert: Fragen, woran es liegt

Aber vielleicht müssen wir zum frühen Habermas zurück. In den Siebzigerjahren analysierte er die „Legitimationsprobleme“ des „Spätkapitalismus“. Dieses Problem ist aktueller denn je. Anstatt hilflose Bekenntnisse zur Demokratie abzugeben oder den kommenden Faschismus zu beschwören, sollten wir uns fragen, woran es liegt, dass unsere liberale Demokratie an Legitimität verliert.

Philipp Felsch, sueddeutsche.de, 17.06.2024 (online)