Hör-Tipp: Haben wir zu viel Militärrhetorik in den Medien?

Seit dem umfassenden Angriff Russlands auf die Ukraine wird auch in Deutschland wieder verstärkt über die Themen Krieg, Verteidigung und Abschreckung diskutiert. Auch in den Medien zeigt sich diese „Zeitenwende“. Dort würden kritische Positionen aber zu wenig gehört und der Meinungskorridor sei zu eng, findet Deutschlandfunk-Hörerin Anne-Kristin Kupke. Mit ihr diskutieren Christian Mölling (DGAP) und Marcus Pindur (Dlf-Hauptstadtstudio).

@mediasres, 01.03.2024 (online)

Zitiert: Journalistinnen weltweit unter Druck

Kiran Nazish ist Gründerin und Direktorin der „Coalition For Women In Journalism“ und der Initiative „Women Press Freedom“ – einer globalen Organisation mit Sitz in New York, die Verletzungen der Pressefreiheit in 132 Ländern dokumentiert. Sie war Kriegsberichterstatterin im Nahen Osten und Lateinamerika, und Journalismus-Professorin in Indien, den Vereinigten Staaten und Kanada. Mit M sprach sie über sexistische Angriffe auf Journalist*innen, SLAPPs und die Gefahr durch repressive Staaten.

Lotte Laloire, M, 07.03.2024 (online)

Zitiert: Die Militarisierung der Medien

Zur Erinnerung: Artikel 26 des Grundgesetzes („Friedenssicherung“) bezeichnet „Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten“, als „verfassungswidrig“. Tatsächlich aber verfahren sowohl die politisch Verantwortlichen als auch…

Zitiert: Wann wird ein Krieg „nachrichtenrelevant“?

Westliche Interessen und menschliches Leid in Kriegen – wenn eine Ohrfeige bei einer Preisverleihung wichtiger wird als ein Bürgerkrieg. Wie sich Berichterstattung ausrichtet. Aktuell wird über die militärischen Auseinandersetzungen mit den Huthi-Rebellen im Jemen berichtet. In den Nachrichten spielte das Land vor…