Zitiert: Die Kamera ist eine Form der Bewaffnung gegenüber staatlicher Propaganda

Ohne Videomaterial wäre George Floyds Tötung vermutlich nicht als solche verfolgt worden. Ohne Videomaterial wäre nicht sichtbar, dass die von einem ICE-Agenten in ihrem Auto erschossene Renée Good keinen seiner Kollegen zuvor angefahren hatte und er nicht aus Selbstverteidigung schoss. Und ohne…

Zitiert: Digitale vs. analoge Bilder – was bestimmt in Zukunft das Kino?

Seit Jahrzehnte boomt der Einsatz digitaler Kameras in Hollywoodfilmen. Allerdings werden analoge Kameras immer noch prominent in Szene gesetzt. Als aktuelles Beispiel gilt der diesjährige Sommerblockbuster „Jurassic World: Die Wiedergeburt“. […] John Mathieson bezeichnet analoge Kamera als robuster; beispielsweise gegen Regen. Analoge…

Zitiert: Von einer Kamera angeguckt zu werden, ist immer ein gieriger Akt

Wer Bilder schießt, macht sich des geschossenen Körpers habhaft. Michelangelo Antonioni assoziierte das in „Blow Up“ mit Sex und Mord. Das Machtgefälle in der Beziehung zwischen der Kamera und ihrem Objekt kann subtil oder verstörend sein, einvernehmlich oder gewaltsam. Was hätte Hitchcock…

Zitiert: Dokfilmkameraleute kommen selten zu Ehren

Leider kommen Dokfilmkameraleute besonders selten zu Ehren. Wenn sie gut sind, orientieren sie sich an den Realitäten und zwingen ihnen keinen Stil auf, um auf sich aufmerksam zu machen. Sie gucken weniger ins Exposé als in die Szene, die sie entdecken, beobachten, deuten und bestmöglich vermitteln. Dafür müssen sie nur Augen haben.

Barbara und Winfried Junge, berliner-zeitung.de, 28.02.2025 (online)

Zitiert: „gendered shot design“

Regisseurin Nina Menkes erforscht systematischen Sexismus in der Filmindustrie. Ihr Film „Brainwashed: Sex-Camera-Power“ läuft auf der Berlinale. … Das System besteht aus Netzen von Ideologie und Praxis, die interagieren. … Und es gibt die Inszenierung des weiblichen Körpers, die Frauen objektifiziert und…