Zitiert: Medienschaffende unterschätzen Interesse an Tiefe und Komplexität

Ich glaube, das Interesse an unseren Videos zeigt, dass die Leute Interesse an Tiefe haben und Dinge wirklich verstehen wollen. Und dass Medienschaffende das oft unterschätzen und bei den komplexen Erklärungen lieber eine Abbiegung nehmen oder eine Abkürzung, weil sie das Gefühl haben, sie müssen die Leute bei der Stange halten. Dadurch entsteht vielleicht so viel seichter oder halbgarer Content.

Jonas, presseportal.de, 01.04.2026 (online)

Zitiert: Bilden die Medien die Komplexität immer ab?

Es hätte der Untersuchungen zu Mannheim nicht bedurft, um zu vermuten: Nein. Medien sind, nein, kein Spiegel der Gesellschaft, dann wäre der Anteil an Migranten und Ostdeutschen, Nichtakademikern und Menschen aus einkommensschwachen Schichten in den Redaktionen höher. Sie sind auch nicht ferngesteuert…

Zitiert: Europäischer Blick statt nationale Perspektive

Seit Jahrzehnten berichten Medien über europäische Themen aus der jeweils nationalen Perspektive. Sie vernachlässigen häufig die europäischen Zusammenhänge, die Rolle der EU-Insititutionen und die der anderen Mitgliedsstaaten. Das gefährdet die Demokratie, denn rechtsextreme Kräfte werden durch eine solche Berichterstattung gestärkt. Doch es…

Zitiert: Es ist schwierig geworden, Komplexität genügend darzustellen

Es wird über viele Krisen und Konflikte weltweit berichtet. Was mir auffällt: Es ist schwierig geworden, Komplexität genügend darzustellen. Das ist aber wichtig, um komplett Konflikte zu verstehen. Medien springen oft von Hotspots zu Hotspots und vieles wird vergessen. […] Gewaltvolle oder…

Zitiert: Politische Dokumentarfilme – weniger Selbstvergewisserung, mehr Komplexität

Aber bei aller Direktheit, die von der Langzeitbegleitung ausgeht – diese Form hat auch ihre Grenzen. Denn alles, was nicht im Bild zu sehen ist, findet keinen Platz in der Erzählung. Das ist gerade bei der Darstellung der AfD ein Problem. Denn…