Zitiert: Eigene Sendung als „Lohn“ für zynische Art oder „Feigenblatt“ für das ZDF

Die neue ZDF-Sendung mit dem Autor und Kolumnisten Jan Fleischhauer sorgt für Kritik. Der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk warf ihm vor, mit einer zynischen Art AfD-Narrative zu verbreiten. Nun „belohne“ ihn das ZDF mit einer eigenen Sendung. Andere sprachen von einem „bizarren Masochismus“…

Zitiert: Zahl konservativer Stimmen verdoppelt

Darin verkündet der NDR, dass „seine“ Ausgaben von „Klar“ künftig Tanit Koch moderieren wird. Koch ist aktuell Autorin beim „Focus“, war davor unter anderem Chefredakteurin der „Bild“ und leitete 2021 die Wahlkampfkommunikation des damaligen CDU-Kanzlerkandidaten Armin Laschet. Ab 2026 wechselt sie sich dann also mit Julia Ruhs bei der Moderation von „Klar“ ab.

Ironischerweise ist damit nun genau das Gegenteil von dem eingetreten, was Kritiker behauptet hatten: Denn statt konservative Stimmen mit der Ruhs-Entscheidung einzuschränken, verdoppelt die ARD diese im Fall von „Klar“ sogar. Kann man sich eigentlich nicht ausdenken.

Alexander Graf, Übermedien, 20.09.2025 (online)

Zitiert: Warum man Konservative schwerer für den Journalismus gewinnen kann

Auch die Frage „was ist konservativ?“ ist nur noch schwer zu beantworten. Aus meiner jahrelangen Tätigkeit im Beirat der Henri-Nannen-Schule weiß ich, wie schwer es ist, solche konservativen Haltungen überhaupt erstmal für den Journalistenberuf zu gewinnen. Abnehmende Karrierechancen, sinkende Gehälter, auch die abnehmende Reputation – all das sind Kriterien, die konservative Profile, insbesondere männliche, weniger anziehen. Da ist ein Beruf in der Wirtschaft attraktiver; klingt hart, aber das ist die Realität.

Julia Jäkel, journalist.de, 06.05.2024 (online)