Zitiert: Es gibt immer dieses Vorurteil, dass KI alles günstig macht

Die Preise sind nicht zu unterschätzen: Wenn man professionell Modelle nutzt, kostet eine Lizenz sehr viel Geld. Noch sind alle KI-Modelle quasi subventioniert. Nach wie vor sind es die Lohnkosten, die auch für einen AI Artist bei uns immer noch andere sind als…

Zitiert: Tech-Unternehmen kaufen tonnenweise alte Bücher, um die KI damit zu füttern

Die Bestellungen sind sehr variabel, sie beinhalten Bücher aus dem Kulturbereich, der deutschen Geschichte, dem Sozialismus, dem Handwerk. Das ist eher nicht gehobene Literatur, sondern betrifft Werke, die ein Volk in seinem politischen Handeln sowie kulturellen Bewusstsein darstellen. Es handelt sich meist…

Zitiert: KI-Firmen verbrennen keine antiken Bücher

Seit Wochen geistert eine irreführende Geschichte durchs Netz, KI-Firmen würden Buch-Antiquitäten schreddern. Dabei ist die richtige Geschichte (fast) genauso interessant. […] Aber nein, es handelt sich nicht um „antike Bücher“, sondern in den meisten Fällen um Ladenhüter, die nicht einmal für 50…

Zitiert: Kann man das Internet noch „ohne KI“ nutzen?

Wer heute eine Mail in Gmail schreibt, eine Route in Google Maps abfragt, einen Spamfilter passieren lässt oder eine Netflix-Empfehlung anklickt, nutzt KI. Wer auf gängigen Plattformen übersetzt, die Autokorrektur seines Smartphones akzeptiert oder eine Google-Anfrage stellt, nutzt KI.

Die Frage ist längst nicht mehr, ob jemand im Internet KI verwendet, sondern ob man das Internet überhaupt noch nutzen kann, ohne mit ihr in Berührung zu kommen. Für die allermeisten lautet die Antwort: kaum.

berliner-zeitung.de, 16.06.2026 (online)

Zitiert: KI ermittelt für Diplomarbeit von 1984 einen KI-Wert 84 Prozent

Diese Tools, die angeblich KI-geschriebene Texte von menschengemachten unterscheiden können, sind eine Plage und halten nicht, was sie versprechen. Ich habe gerade die Einleitung meiner 1985 (!) geschriebenen Diplomarbeit hochgeladen – KI-Wert 84 Prozent!

Für mich ist so ein Falsch-positiv-Wert amüsant, aber für Schülerinnen oder Studenten kann der Vorwurf, mit KI gepfuscht zu haben, schlimme Folgen haben. Es gibt keine verlässliche Methode, KI-generierte Texte von menschlichen zu unterscheiden.

Christoph Drösser, LinkedIn, 29.07.2026 (online)