Zitiert: Ehemalige Staatskanzleichefs oder Regierungssprecher im Medienrat

Spannender noch als die künftige Runde beim ZDF ist aber in jedem Fall der im Rundfunkreformstaatsvertrag vorgesehene Medienrat, der quasi wie das BBC-Board sein Auge über die gesamte öffentlich-rechtliche Landschaft schweifen lassen und prüfen soll, ob die Anstalten so ganz grundsätzlich ihrem Auftrag gerecht werden.

Auch hier werden zwei Sitze von den Bundesländern besetzt. Dass auch hier Ministerpräsidenten höchstpersönlich antreten, ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Wir hätten darüber hinaus noch einen weiteren konstruktiven Vorschlag: Auch ehemalige Staatskanzleichefs sollten tabu sein – und ehemalige Regierungssprecher erst recht!

Steffen Grimberg, turi2, 28.11.2025 (online)

Zitiert: Medienrat als Chance für den ÖRR

Der Medienrechtler Wolfgang Schulz hält es grundsätzlich für positiv, einen Medienrat zu schaffen, der evaluiert, ob die öffentlich-rechtlichen Sender ihren Auftrag insgesamt erfüllen. Es sei „eine gute Idee“ eine Institution zu haben, die gesamthaft die Entwicklung der Rundfunkanstalten in den Blick nehme,…

Zitiert: Was bringt uns der neue „Medienrat“?

Viele Menschen nehmen wahr, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk insgesamt ihre Lebenswirklichkeit nicht oder nicht richtig wiedergibt. Das gilt besonders für die Menschen in den östlichen Bundesländern. Eine übergreifende und unabhängige Beobachtung der Auftragserfüllung des Gesamtsystems erscheint mir daher überfällig. Der Medienrat ergänzt…

Zitiert: Sächsische Landesmedienanstalt: Machtkämpfe, Heimlichkeiten, Überfinanzierung

Seit Jahren fällt die Sächsische Landesmedienanstalt durch Intransparenz auf. Als ein neuer Geschäftsführer eingesetzt werden sollte, gab es nun Proteste und Streit. Die Probleme der SLM begannen schon unter und mithilfe von Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU), und sie haben wesentlich zu tun…