Zitiert: Beim Jubel fehlt der Stromverbrauch von Streaming

Statt Netflix hochzujubeln, sollte Medienjournalismus auch mal auf den Stromverbrauch von Streaming hinweisen. … Vor allem Netflix besprechen deutsche Medienressorts gedruckt und online ja gerne „äußerst positiv“. Eine der großen überregionalen Nichtboulevardzeitungen durchzublättern, ohne auf mehrere Hinweise zu „packenden“ Netflix-Serien zu stoßen,…

Zitiert: Eine Stunde Fernsehen verursacht im Schnitt einen Ausstoß von 13 Tonnen CO2

Laut der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) verursacht eine Stunde Fernsehen im Schnitt einen Ausstoß von 13 Tonnen CO2 – und bei manch einem Blockbusters wird es deutlich mehr: Beim Katastrophenfilm „The Day After Tomorrow“, der passenderweise die Folgen der Erderwärmung zum Inhalt hat, waren es 10.000 Tonnen CO2, die bei der Produktion ausgestoßen wurden.

Denn klimaneutral ist beim Dreh eines Films fast nichts: Schauspieler und Crew müssen oft über weite Strecken zum Drehort anreisen, der Strom kommt bei Außendrehs häufig vom Dieselgenerator, am Set entstehen Tag für Tag Unmengen an Müll.

Fabian Schmidt, bento.de, 24.01.2020 (online)

Goethe-Institut (online)

Peter Frey: Dokus statt Magazine – ein Trend?

“Dahinter steht tatsächlich eine strategische Entscheidung. In Magazinen laufen häufig dieselben Themen, nur anders aufbereitet. Dokumentationen bieten mehr Chancen zu Originalität und Vertiefung. Außerdem bleiben sie länger frisch und können so immer wieder eingesetzt werden – im Hauptprogramm, auf ZDFinfo, 3sat und Phoenix. Dokus sind nachhaltiger als Magazine.”

 

(Peter Frey, taz, 13.03.2017, online)

 

Doch so, wie “Dokumentationen … mehr Chancen zu Originalität und Vertiefung” bieten als Magazine, bieten Magazin “mehr Chancen zu Originalität und Vertiefung” als Sport-Liveberichterstattung.