Der NDR führt eine 30-Prozent-Regel ein – für Frauen und für Männer. Die „Spitze des NDR ist weitgehend NDR weitgehend von Männern beherrscht“ sei, würden am anderen Ende der Karriereleiter auch noch bevorzugt Männer eingestellt, vermeldet SpOn.
Die Kindernachrichten von NDR Info gibt es nun auch in Gebärdensprache. Somit haben gehörlose und stark schwerhörige Kinder erstmals einen barrierefreien Zugang zu diesem Angebot. Die Kindernachrichten von NDR Info sind ein wöchentliches Radioformat für Kinder im Alter zwischen neun und 13 Jahren. Es entsteht in Zusammenarbeit der Mikado-Kinderredaktion und der Hörfunk-Nachrichtenredaktion des NDR. Auf Basis der Radioausgabe von „Was diese Woche wichtig war“, die sonnabends auf NDR Info läuft, wird nun eine Online-Version der Sendung in Gebärdensprache produziert, so der NDR.
Wenn die Amtszeit der derzeitigen ARD-Vorsitzenden und WDR-Intendantin Monika Piel Ende 2012 ausläuft, ginge der Vorsitz turnusgemäß eigentlich auf den RBB über. Doch dessen Intendantin Dagmar Reim habe bereits abgewinkt, so berichtet Kai-Hinrich Renner im Hamburger Abendblatt.
Der NDR hat diese Woche eine neue Wahlumfrage zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht. Die hatte er selbst bei Infratest dimap in Auftrag gegeben. Und so kann man die aktuellen Ergebnisse mit denen der April-Umfrage vergleichen. Dabei fällt auf, dass eine Frage nicht gestellt wurde bzw. das Ergebnis nicht veröffentlicht wurde. In der April-Umfrage wurde als „Zweier“-Duell abgefragt, wenn man direkt zum Ministerpräsidenten wählen würde. Erwin Sellering (SPD) lag jedes Mal klar vor, doch konnte Helmut Holter (LINKE, 18%) mehr punkten als Lorenz Caffier (15%).
Das im NDR geplante Fernseh-Duell vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern am 4. September sorgt für Verärgerung. Denn es soll nur zwischen den Spitzenkandidaten von SPD und CDU stattfinden. „Linke-Landeschef Steffen Bockhahn nannte die Entscheidung des NDR, nur Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) und Innenminister Lorenz Caffier (CDU) einzuladen, nicht nachvollziehbar“, vermeldete die Ostseezeitung am 18. Juni.
„Woher kann der NDR wissen, wer eine Chance hat Ministerpräsident zu werden? Werden Wahlen in Zukunft durch die Medien entschieden? Herr Caffier hat doch nicht mehr aufzubieten als Herr Holter. Beide waren bisher stellvertretende Ministerpräsidenten und Beide haben ihre Verdienste um unser Land vorzuweisen“, so ein Leser der Zeitung dazu. Ein anderer kritisierte, dass der NDR „mit dieser Entscheidung nicht zu einer fairen und gleichberechtigten Landtags-Wahl“ beiträgt und stellt fest: „Natürlich verteidigen Sellering, der seinen Vorsprung weiter ausbauen möchte, und Caffier, der aufholen könnte, aus einem Eigen-Interesse heraus dieses NDR-Diktat.“