Zitiert: Einordnung feministischer Außenpolitik

Es gibt inzwischen eine Art vorauseilenden Gehorsam gegenüber den Taliban. Eine Frau sagte bei einem Treffen mit der EU: „Wir verstehen die Ideologie der Taliban und wissen, warum sie uns zum Schweigen bringen. Aber wir verstehen nicht, warum die internationale Gemeinschaft dasselbe tut.“ Die Unfähigkeit oder Unwilligkeit der internationalen Gemeinschaft, den Frauen in Afghanistan Gehör zu schenken, ist schockierend und peinlich. Auch Länder mit einer sogenannten feministischen Außenpolitik, darunter Deutschland, verhalten sich nicht feministisch.

Payvand Seyedali, sueddeutsche.de, 03.01.2025 (online)

Zitiert: Wie Elon Musk wirkt

Zum Lachen freilich sind die Bewegungen, die Elon Musk mit einem Fingerschnippen auslöst, nicht. Sein vermeintlicher Irrsinn stellt, genauso wie der von Trump, das neue „divide et impera“ dar: Zerlege die Realität (und verdiene Geld wie blöde) und herrsche, weil niemand mehr zwischen falsch und richtig, Lüge und Wahrheit unterscheiden kann.

Michael Hanfeld, faz.net, 01.01.2025 (online)

Zitiert: Fehlende Kontexte

Der Politikbetrieb einschließlich vieler Thinktanks und sogenannter Experten ist sich oft selbst genug. Minister und Abgeordnete ohne Wahlkreis und auch viele Berater laufen Gefahr, die Lebenswirklichkeit der Betroffenen aus den Augen zu verlieren. Ein Beispiel: Die Leute bei mir zu Hause finden das 49-Euro-Tickt durchaus gut. Aber sie haben sich gefragt: Was ist eigentlich dieser ÖPNV, von dem immer alle reden? Gibt es hier nicht, das ist die Realität auf dem Land.

Siegfried Russwurm, sueddeutsche.de, 18.12.2024 (online)

Zitiert: Der „Russen-Plot“ für Rumänien bricht ein

Die annullierte Präsidentschaftswahl in Rumänien muß neu bewertet werden. Es verdichten sich Hinweise, dass es gar keine russische Einmischung gab – stattdessen hat wohl eine pro-europäische Regierungspartei die Öffentlichkeit manipuliert. Dies berichten “Politico” und diverse X-Accounts. Demnach hat die “National Liberal Party”…

Zitiert: So entstehen mitunter geschlossene Kreisläufe

Journalisten bekommen Informationen von staatlich finanzierten Akteuren und berichten. Diese Artikel werden dann von staatlichen Stellen zum Anlass genommen, um Ermittlungen oder rechtliche Schritte einzuleiten. OCCRP ist nicht das einzige Rechercheprojekt, dieser Art. Plattformen wie Paper Trail Media, Maltego oder Opensanctions.org funktionieren…