Zitiert: Weniger weibliche Führungskräfte im Journalismus

Nach Jahren des Anstiegs ist der Anteil von Frauen in Führungspositionen im Journalismus das zweite Jahr in Folge gesunken. Besonders schlecht stehen Regionalzeitungen und Onlinemedien da, mit Anteilen von knapp 20 Prozent und darunter. […] Aktuell liege er bei Leitmedien wie „Spiegel“,…

Zitiert: Gehen Frauen mit Fördersummen im Filmbereich effizienter um?

„Eine Studie zu Filmfördermitteln im Jahr 2016 hat ergeben, dass Regisseurinnen die Gelder deutlich effizienter eingesetzt haben als männliche Kollegen. Habe eine Frau Regie geführt, dann habe sie durchschnittlich 13 Euro Fördermittel benötigt, um einen Kinobesucher ins Kino zu locken, dagegen habe ein männlicher Regisseur dazu mit 41 Euro fast das Dreifache gebraucht, heißt es in der Analyse der Kommunikationswissenschaftlerin Elizabeth Prommer vom Institut für Medienforschung der Universität Rostock. Zudem habe man festgestellt, dass Regisseurinnen fast doppelt so viele Frauen in ihren Filmen zeigen wie Regisseure“, meldet der Deutschlandfunk. Für die Analyse wurden die Fördersummen der Filmförderungsanstalt und des Deutschen Filmförderfonds addiert und durch die Anzahl der verkauften Kinokarten geteilt. Bei den für das Jahr 2016 uraufgeführten deutschen Kinofilmen führten. Weiterlesen Zitiert: Gehen Frauen mit Fördersummen im Filmbereich effizienter um?

Film- und Fernsehregie: Männer bleiben weitgehend unter sich

Filme von Frauen sind weiterhin die Ausnahme in Fernsehen und Kino. Das ist das Ergebnis der Studie, die der Bundesverband Regie zur Geschlechterverteilung in seinem Berufsfeld erstellt hat. 2015 stammten nur 15,7 Prozent der Kinofilme von Frauen. Im Fernsehen ist es um…

Systematische Benachteiligung von Frauen in Fernsehen- und Filmfinanzierung hat weiter zugenommen

Dies stellt der Bundesverband Regie (BVR) in seinem Zweiten Diversitätsbericht fest. In einer Zusammenfassung heißt es:

„Sowohl in der ARD- wie auch in der ZDF-Auftragsproduktion liegt der Frauenanteil weit unter dem Anteil der Männer. Tendenziell sind die Frauenanteile in der Regie bei ARD-Produktionen mit 11,2% etwas höher als beim ZDF mit 8,4%. Im Hauptabendprogramm bis 60 min. arbeiten in der ARD mit 15,4% fast 11% mehr Frauen in der Regie als beim ZDF, wo der Frauenanteil nur bei 4,9% liegt. Im ZDF-Programm wurde der höchste Frauenanteil in der Regie fiktionaler Serien und Reihen im Vorabendprogramm erzielt, dieser liegt bei 10,7%. Bei Produktionen bis und über 60 min. liegt der Frauenanteil nur zwischen 4 und 6%.

Im ZDF-Programm hat die Krimischiene am Freitagabend um 20:15 Uhr mit 0% den absolut niedrigsten Anteil. Der ZDF-Film der Woche am Montagabend liegt mit 13% über dem Anteil des Herzkinos am Sonntagabend mit 10,2%. Die Regievergabepraxis des ZDF zeigt eine starke Tendenz zur Auftragsvergabe an Männer.“

Weiterlesen Systematische Benachteiligung von Frauen in Fernsehen- und Filmfinanzierung hat weiter zugenommen