Zitiert: Filme werden ja nicht produziert, wenn das Drehbuch fertig ist

Filme werden ja nicht produziert, wenn das Drehbuch fertig ist. Sondern wenn das Geld da ist. Wenn das Budget zusammengekommen ist. Wenn Sie vier, fünf Förderungen haben, sind Sie froh, wenn Sie dieses komplizierte Gebilde endlich vollhaben. Dann geht es an den…

Zitiert: Warum man es mit der Quote vielen nicht rechtmacht

Das lineare Fernsehen strahlt Programme aus, die sich – entsprechend seiner Verbreitungsstruktur und seines Auftrags – an potenziell alle Zuschauer gleichzeitig adressieren. Aus diesem Grund verständigen sich Verantwortliche für fiktionale Erzählinhalte darauf, ihre Programme so zu konzipieren, dass sie es auch möglichst…

Zitiert: Vertraut eurem Publikum!

Ist Vertrauen eigentlich eine einseitige Sache? Wenn man uns Journalist*innen zuhört, kann man das manchmal denken. Auch wenn in der Corona-Krise vielen Medienmarken gerade große Glaubwürdigkeit bescheinigt wird, leiden Journalist*innen unter dem scheinbaren oder tatsächlichen Vertrauensverlust, unter der Kritik und der mangelnden…

Zitiert: Ein Beispiel für den Niedergang des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Thomas Schmitt war ein Radikaler im öffentlich-rechtlichen Fernsehen, der sich nicht korrumpieren ließ, nach eigenen Ausdrucksformen suchte und der für seine Themen kämpfte. Dass er es in seinen letzten Lebensjahren in allen Sendern schwer hatte, zeugt davon, dass er von seinen ästhetischen und thematischen Vorlieben nicht abließ. Und es zeugt vom Niedergang eines öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems, das sich freiwillig an die privaten Marktkonkurrenten bis zur Besinnungslosigkeit anpasst.

Dietrich Leder, medienkorrespondenz.de, 06.04.2020 (online)