Zitiert: Woher kommt diese Diskrepanz zwischen gemessener und wahrgenommener Qualität?

Wenn Medienmarken tendenziell an Publikum verlieren, dann bleibt ein loyaler Kern zurück, und dieser zeigt sich zufriedener mit „seiner“ Marke. Das sieht man auch darin, dass Titel mit einem homogeneren Publikum, wie etwa Weltwoche, Republik oder WOZ, in der Befragung sehr gut abschneiden. Anders etwa die Massenblätter Sonntagsblick oder NZZ am Sonntag mit einem breiteren Publikum. Sie haben deutliche Einbussen erlitten in der Qualitätswahrnehmung.

Nick Lüthi, persoenlich.com, 13.09.2024 (online)

Zitiert: Wissenschaftliche Grundlagen zu Funktion, Auftrag und Qualität der fiktionalen Unterhaltung verbessern

Dass der Bestand an wissenschaftlich gesichertem Wissen und wissenschaftlicher Beratungskompetenz zu den hier umrissenen Fragen gerade im Blick auf die fiktionale Unterhaltung ausgesprochen unterentwickelt ist, ist der Tatsache zu verdanken, dass die Unterhaltungsforschung in den kommunikations‑ und medienwissenschaftlichen Diskursen nach wie vor…

Zitiert: Schlechte Filme sind auch mit hoher Quote kein „Publikumserfolg“

Man macht es sich eben gern zu leicht. Schlechte oder mittelmäßige Filme waren und bleiben immer vor allem schlechte Filme und können nicht als „Publikumserfolge“ schöngeredet werden. Und natürlich braucht das Fernsehen Filme, die ankommen. Gute Filme und gleichzeitig echte Popularität –…

Zitiert: Viele Redakteure hatten Mut, Verständnis, guten Geschmack

Ich persönlich verdanke dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen fast alles. Aber das Fernsehen ist für mich natürlich nicht nur das System, sondern es sind Personen, gestern und heute. Günter Rohrbach war vielleicht einer der ersten Filmfans in einer Führungsposition, bald darauf auch gemeinsam mit…