Zitiert: Ist Social Media von Natur aus asozial?

Zwei Forscher kreieren einen Social-Media-Kanal mit 500 Nutzern und schauen, was passiert. […] Die Studienautoren fanden heraus, dass auch in einer kleinen Simulation eines sozialen Netzwerks drei wesentliche Funktionsstörungen, die soziale ­Medien grundsätzlich hätten, aufträten: ideologische Homogenität, ungleiche Verteilung der Aufmerksamkeit und…

Zitiert: Soziale Medien im Kern asozial

Echokammern und digitale Pranger entstehen nicht erst durch Algorithmen, sondern erwachsen aus der Grundlogik von Plattformen wie „X“ oder „Bluesky“. Soziale Medien neigen dazu, Spaltung und Ungleichheit zu fördern – und daran werden auch verbesserte Algorithmen nur wenig ändern. Darauf deutet eine…

Zitiert: „Kanalverschwimmen“

Je nach Lust und Laune hören wir Talkshows, gar Serien auf dem Handy nur zu, schauen Podcasts aber auch an, lesen Transkripte von Sprachnachrichten oder lassen uns Artikel vorlesen. Warum machen wir das? Aus Bequemlichkeit? Weil jeder in jedem Tool alles verfügbar haben möchte? Weil es angenehm ist, sich die Reize aufs Handy zu holen, je nachdem, wie viel Aufmerksamkeit wir gerade aufwenden wollen?

Carolin Gasteiger, sueddeutsche.de, 04.08.2025 (online)

Zitiert: Judikative und Social Media

Es ist ein Balanceakt, die Judikative – eine wichtige staatliche Gewalt – zu repräsentieren, die mit Distanz und Objektivität einhergeht, und gleichzeitig die sozialen Medien zu nutzen, die von Bildern und schnellen Neuigkeiten leben. TikTok treibt das Ganze ja noch einmal auf die Spitze. Wir brauchen dazu Beratung und Profis, um diese Plattformen zu bespielen. […] Das gesellschaftliche Leben findet heute im Internet statt, besonders für die junge Generation. Wir müssen transparent sein und erklären, was die Judikative bedeutet. Da sind die sozialen Medien eine große Chance für uns.

Stefanie Otte, beck-aktuell.de, 28.07.2025 (online)