Zitiert: Relevante DDR-Geschichte vom 09.11.1989 weit nach Mitternacht

Da nannte sich die CDU noch sozialistisch: Während die Mauer fiel, wurde an einem anderen Berliner Ort über eine demokratische Zukunft der DDR debattiert. Eine beeindruckende Fernsehdokumentation hält das fest. […] Der Beitrag Lothar de Maizières, der am folgenden Tag zum CDU-Chef…

Klick-Tipp: Eine bessere DDR (rbb)

Am 9. November 1989 treffen in der Französischen Friedrichstadtkirche Mitglieder von Blockparteien, Kirchen und neuen Oppositionsgruppen zusammen, um über Visionen einer anderen DDR zu diskutieren. Mit dabei sind Persönlichkeiten wie Manfred Stolpe, Rainer Eppelmann, Christine Lieberknecht, Konrad Elmer und Lothar de Maizière. Der Film zeigt bisher unveröffentlichtes Material.

ARD-Mediathek, 14.10.2024 (online)

Zitiert: DDR-Sportsystem war ein kapitalistisches System

Denn es funktionierte nach dem Leistungsprinzip: Leistung und Individualität setzen sich durch. Wir werden jetzt zwar, was die sozialen Unterstützungen betrifft, immer sozialistischer in der Bundesrepublik – und viele fragen sich: Lohnt sich denn Bestleistung heutzutage überhaupt noch? Aber der Sport in der DDR war geprägt von der Frage, was sind in jeder Sportart die besten Bedingungen, um Spitzenleistungen zu erbringen. Ich war auf Leistung geschult, und es ging für mich auch deshalb nahtlos weiter, weil ich das Prinzip weitergetragen habe.

Katarina Witt, sueddeutsche.de, 17.05.2024 (online)

Zitiert: Sozialisten haben kein Endziel

In einem Interview mit The Daily Chronicle sagte Engels 1893: „Aber wir“ – die deutschen Sozialisten – „haben kein Endziel. Wir sind Evolutionisten, wir haben nicht die Absicht, der Menschheit endgültige Gesetze zu diktieren. Vorgefaßte Meinungen in Bezug auf die Organisation der zukünftigen Gesellschaft im einzelnen? Davon werden sie bei uns keine Spur finden. Wir sind schon zufrieden, wenn wir die Produktionsmittel in die Hände der ganzen Gesellschaft gebracht haben …“. Er dachte vor allem an Post und Eisenbahn. Aber wie wäre das im Blick auf Facebook, Amazon & Co. zu verstehen?

Jens Bisky, sueddeutsche.de, 28.11.2020 (online)