Zitiert: Karl Lauterbach ist häufigster Talkshow-Gast der letzten zehn Jahre

Wer sitzt besonders oft in deutschen Polit-Talkshows? Das wollte der „Spiegel“ wissen und hat dazu nach eigenen Angaben alle 2932 Sendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen seit Januar 2015 ausgewertet. Das Ergebnis: Kein anderer Politiker oder Journalist war in den vergangenen zehn Jahren häufiger…

Zitiert: Faktenchecks in Echtzeit kaum möglich

Das Versprechen, in Echtzeit komplizierte Sachverhalte mit einfachen Checks zu lösen, ist ein sehr großes. Ich bezweifle, dass das immer gelingen würde – es müsste ein sehr, sehr großes Team im Hintergrund unter hohem Zeitdruck arbeiten. Unser Ansatz ist der Faktencheck vorher, vor der Sendung: Wir klopfen Positionen und Aussagen zu den jeweiligen Themenkomplexen sehr gewissenhaft und intensiv auf ihren Wahrheitsgehalt ab. Das hilft, manche Fake News gleich aufzufangen. Und für schwierig zu überprüfende Aussagen in der Sendung haben wir unseren zuverlässigen, präzisen Faktencheck am Folgetag, der genau recherchiert ist.

Sandra Maischberger, horizont.net, 01.07.2025 (online)

Zitiert: Medienrechtler verteidigt Talkshow-Sendezeit für AfD

Verstößt der ÖRR gegen seine Programmgrundsätze, wenn er AfD-Politiker in Talkshows einlädt? Der Medienrechtler Dieter Dörr sieht das anders. Und auch die Sender selbst setzen auf einen journalistisch verantwortungsvollen Umgang. […] Zwar hätten die Sender einen Wertvermittlungsauftrag, der die Grundwerte der Verfassung…

Zitiert: Es ist ein Fehler, rechtsextreme Politiker in Talkshows einzuladen

Verfassungsfeindliche Positionen werden damit normalisiert. Als ob es bloße Meinungen wären, über die man diskutieren kann. Die Vorstellung, diese Leute inhaltlich zu entzaubern, ist trügerisch. Das funktioniert nicht. Weder in den Medien noch in der Politik.

Das hat 1933 nicht funktioniert und wird auch heute nicht funktionieren. Wer in der CDU versucht, eine Zusammenarbeit mit der AfD in die Wege zu leiten, sägt am eigenen Ast. Es wäre das Ende der CDU.

Jens-Christian Wagner, t-online.de, 22.04.2025 (online)