Zitiert: Was man von privaten Unterhaltungsfernsehen erwarten kann

Kann man vom privaten Unterhaltungsfernsehen erwarten, dass es nicht nur darauf schaut, was wirtschaftlich funktioniert, sondern auch ethische und moralische Standards zugrundelegt, zumindest ein bisschen? Ja, kann man. Die Sender brauchen eine staatliche Lizenz, um senden zu dürfen. Die Lizenz wird also…

Zitiert: Neue Blätter über ihre Inhalte, nicht über Zielgruppen-Forschung entwickeln

In Nannens Vorstandszeit fallen großartige publizistische Erfolge wie Geo und Art, die beide aus dem Stern heraus entwickelt worden waren. Hier trat ein weiteres Missverständnis zutage. Neue Blätter waren für uns nur über ihre Inhalte zu entwickeln und nicht über Zielgruppen-Forschung. Für uns erwuchs kreative Kompetenz aus Wissen, Qualität, Dialogfähigkeit und Empathie.

Henri Nannen, aber auch andere Redakteure verfügten über das berühmte Bauchgefühl. Er hasste die Tabellen, liebte den Diskurs und glaubte an die dadurch entstehenden Geschichten.

Manfred Bissinger, sueddeutsche.de, 11.3.2023 (online)

Zitiert: Frauenanteil bei TV-Produktionen steigt nur sehr langsam

Der Bericht analysiert die Besetzung von Schlüsselpositionen bei über 50.000 Spielfilmen und Folgen von Serien für Fernsehen und SVoD, die zwischen 2015 und 2021 produziert wurden: Regie, Drehbuch, Produktion, Kameraführung, Musik und Hauptrollen. Der Anteil der weiblichen Fachkräfte in der Produktion europäischer…

Zitiert: Deutschland einig Krimiland: Brauchen ARD und ZDF über 100 Polizeireviere?

Über 300 Ermittler sind im Einsatz, beim ZDF machen Krimis zwei Drittel des fiktionalen Programms aus. […] Eine im Journal Media Perspektiven veröffentlichte Studie zeigte auf, dass der Anteil der Krimis am gesamten fiktionalen Fernsehen der größten deutschen Sender in den letzten…