Zitiert: Ungarns neue Regierung und ihr Umgang mit dem Staatsfernsehen

Dass es einen echten Politikwechsel in Budapest gar nicht gibt, scheint für deutsche Medien kaum ein Thema zu sein. Warum eigentlich nicht? […] Es ist eine Mär, dass die Ungarn gezwungen wurden, Orbán zu wählen. Sie taten es freiwillig, so wie sie…

Zitiert: Der entscheidende Fehler in Viktor Orbáns Wahlkampf

Das war wahrscheinlich der entscheidende Fehler eines Wahlkampfes, der die Möglichkeiten der Lüge im Netz exzessiv ausnutzte und die Psychologie der Angst extensiv bewirtschaftete: Wenn die Wähler den Feind nicht sehen können, aber stattdessen sehen können, dass im Krankenhaus das Toilettenpapier und in der Apotheke das Penicillin fehlt, wenn Ärzte und Lehrer emigrieren, weil sie wie Tagelöhner bezahlt werden, wenn die Jugend flüchtet, weil sie keine Zukunft mehr sieht, dann helfen alle Kreml-Bots wenig. Dann siegt die Angst vor der Realität.

Cathrin Kahlweit, sueddeutsche.de, 13.04.2026 (online)

Zitiert: Gute Medienreform, böse Medienreform

In den Demokratien Ostmitteleuropas ist ein medienpolitischer Revanchismus im Tauziehen um die Interpretations- und Deutungshoheit zur Tradition geworden. Diese Praxis stellt ein fundamentales Problem in der Region dar und belastet die politische Kultur – von beiden Seiten des politischen Spektrums. Bis aber…

Zitiert: Pressefreiheit kann nicht praktiziert werden

Orbán ist sehr geschickt vorgegangen: Es gibt Pressefreiheit in Ungarn, sie kann aber nicht praktiziert werden. Nicht weil er Medien verboten hat, sondern weil er ihnen die Existenz verunmöglicht, wenn man nicht zu seinem Freundeskreis dazugehört. Schon bei Sebastian Kurz hat man…