Zitiert: Wie treffsicher sind Wahlumfragen?

So nah lagen die besten Meinungsforscher bei den vorigen 3 Bundestagswahlen am Ergebnis. Die Analyse zeigt: Die Umfragen sind treffsicherer, als ihr Ruf vermuten lässt. Die Rangliste führen zwei Institute an. […] Wir betrachten dabei die Umfragen acht wichtiger Meinungsforschungsinstitute und schauen…

Notwendiger Hinweis bei Wahlumfragen: Können Ergebnis nicht sicher voraussagen

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Insa gibt eine statistische Fehlertoleranz von maximal 2,8 Prozentpunkten an. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

Berliner Zeitung, 15.08.2021 (online)

Zitiert: Wählerstromanalysen sind „auf Sand gebaut“

Die Wählerwanderungen sind ein prägnanter Beleg dafür, wie sich einige Meinungsforschungsinstitute (in diesem Fall Infratest dimap) den Bedürfnissen ihrer Auftraggeber beugen, obwohl die Daten, die den Berechnungen zugrunde liegen, fragwürdig sind. So waren die Panel-Teilnehmer beim MainzerMedienDisput 2017 einhellig der Ansicht, dass…

Zitiert: Demoskopie nicht mehr als ein Mittel zur Suche nach der Wahrheit

Vielleicht sollte in dieser hitzigen Debatte der Demoskopen an die Worte von Elisabeth Noelle-Neumann erinnert werden: »Die Zahlensprache der Demoskopie habe ich erlernt, weil ich ein Erkenntnismittel suchte, das soweit wie möglich unabhängig von meinen Vorurteilen und Wünschen sein sollte; und weil ich ein Ausdrucksmittel suchte, das im Streit der Parteien Bestand haben würde, die Sprache der Zahlen, nachzuzählen, wiederholbar, überprüfbar. Aber doch tatsächlich mit der gleichen Absicht wie Schriftsteller und Dichter – auf der Suche nach Wahrheit.«

Elisabeth Noelle-Neumann zitiert von Lukas Brenner, Katapult, 13/2019 (online)