Zitiert: Talkshows – der bange Blick nach innen

Ein kurzer Überblick über den Spätsommer 2024 könnte – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – etwa so lauten: Nach einem islamistischen Anschlag in Solingen mit drei Toten und einem Rechtsruck bei drei Landtagswahlen folgt eine ausufernde Debatte über Asyl und Migration. Ein Hochwasser…

Zitiert: Kultur bei ARD, ZDF und Deutschlandradio ist nicht nur 3sat

Diskussion über einen Spartensender überlagert die Debatte über die Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks […] Dabei geht es den für Medienpolitik Verantwortlichen in den Ländern nicht nur darum, dass Kosten gespart werden und der Rundfunkbeitrag künftig nicht mehr erhöht werden muss, sondern auch…

Zitiert: „Presseähnlichkeit“ – über Hochwasser erst nach Fernsehbericht online berichten?

In einer engen Auslegung könne BR24 beispielsweise erst dann über ein Hochwasser berichten, wenn die Fernsehsendung dazu gelaufen sei. „Ich weiß nicht, ob das wirklich im Interesse der Menschen in Bayern ist“, so Wildermuth. Auch Liveblogs, Apps und Social-Media-Aktivitäten seien im Kern gefährdet. Sie betonte auch, dass es keinerlei wissenschaftlichen Beleg gebe, dass es Verlagen besser gehe, wenn es öffentlich-rechtlichen schlechter gehe. Werbegelder würden dann nur stärker zu US-Plattformen abwandern, so Wildermuth.

Uwe Mantel, dwdl.de, 07.10.2024 (online)

Zitiert: Europäisierung der Kulturberichterstattung?

Jetzt schlägt die Rundfunkkommission also vor, die Spartenkanäle zu reduzieren und beispielsweise das Kulturprogramm zu halbieren. Das geht mit Phrasen wie der einher, die Fusion von Arte und 3sat befördere eine Europäisierung der Kulturberichterstattung, weil Arte eine deutsch-französische Angelegenheit sei, 3sat ein deutsch-österreichisch-schweizerisches Programm. Tatsächlich ist das ein dreister Täuschungsversuch, der eine Reduktion als Erweiterung verkaufen will.

Jürgen Kaube, faz.net, 01.10.2024 (online)