Zitiert: Egoprinzip des Moderators

Die rotzfreche Provokation, mit der er in den Nullerjahren die Grenze der oft bräsigen Fernsehunterhaltung mit unberechenbarer Häme gegen jeden immer wieder überschritten hat, sind inzwischen ins Gen der Unterhaltung eingeflossen. Formate wie „Joko und Claas“ sind heute verspielter, freundlicher, zeitgemäßer unterwegs.…

Zitiert: Vom Wahlbetrug zum Nicht-Wahlbetrug

Den gesamten Wahltag über verbreiteten sich auf der Plattform Berichte von scheinbar technischen Problemen, von Menschen, die angeblich gehindert würden, Wahllokale zu betreten, und Geschichten von der ganz großen Verschwörung – in der Regel, ohne entsprechende Belege dafür zu liefern. Dazu: alle…

Zitiert: Zündfunk hat bisher alle Reformwellen überstanden

Bisher hat der Zündfunk und sein Autor:Innenradio alle Reformwellen im BR überstanden, auch als Konzertveranstalter hat er inzwischen ein Standing, das über den Freistaat Bayern und den analogen Empfang hinausgeht. Mit Sorge wird jedoch betrachtet, dass Ende 2025 der Umzug der Redaktion nach München-Freimann bevorsteht.

Dorthin, wo sich bereits die TV-Studios des BR befinden, sollen die Radioredaktionen folgen, während das alte Funkhaus am Hauptbahnhof aufgelöst wird. In nächster Nähe siedeln sich dort nun Firmenzentralen von Microsoft und Apple an. Was weitreichende Folgen für die Gentrifizierung des Münchner Stadtzentrums haben wird.

Julian Weber, taz.de, 1.11.2024 (online)

Zitiert: Plattform abgeschaltet -Tausende Internetradios ohne Funktion

Internetradios sind ziemlich dumme Geräte. Auch wenn man mit ihnen zehntausende Sender hören kann, so steuern sie diese nicht auf direktem Wege an. Die Geräte bedienen sich einer Plattform, über die erst der Zugang zu den gewünschten Sendern hergestellt wird. Jede Firma…

Zitiert: Rollen im Talkshow-Wahlkampf

Während Merz betont selbstbewusst auftrat, gab sich Habeck ebenso demonstrativ nachdenklich; während Merz versprach, seine Regierung werde den Fortschritt im Handumdrehen zurückbringen, übte sich Habeck in skeptischer Metareflexion; dort sprach der Geschäftsmann, hier der Philosophenkönig. Nimmt man dann noch Olaf „den Zauderer“ Scholz hinzu, den gekränkten Christian Lindner, die geifernde Alice Weidel und die kalte Sahra Wagenknecht, so dürfte der kommende Wahlkampf eines jedenfalls nicht werden – langweilig. Jannis Koltermann, faz.net, 07.11.2024 (online)