Zitiert: Doch wer sind sie, „die Menschen“?

Die 30 Prozent, die in Sachsen die AfD wählten? Der Mob, der auf den Straßen „Lügenpresse“ brüllt? Und überhaupt: Was und wen will man mit einer „Reform“ der ARD erreichen? Anhängerinnen und Anhänger der AfD heim ins Reich holen?

In Wahrheit handelt es sich um einen Kniefall der demokratischen Parteien vor dem nationalistischen Ungeist. Denn gerade jetzt bräuchte es eine Stärkung des bestehenden ARD-Konzepts. Eine Förderung hochwertiger und kritischer Sendungen in den Bereichen Politik und Kultur. Das wäre die Reform. Aber nicht deren Abschaffung oder Zusammenlegung. Denn hier lauert die wahre Gefahr für unsere Demokratie.

Michael Herl, fr.de, 29.10.2024 (online)

Zitiert: KI sagt Bestseller vorher

Bald steht den deutschen Verlagen eine Software zur Verfügung, die den Verkaufserfolg eines Buches mit einer Trefferquote von bis zu 99 Prozent prognostizieren kann. Das könnte die publizistische Landschaft grundlegend verändern. […] Die Auswirkungen dieser Software auf die publizistische Landschaft sind jedenfalls…

Zitiert: Wen das ZDF erreicht

Etwa sieben Prozent der 14- bis 49-Jährigen erreichen ARD und ZDF. Lag die durchschnittliche Reichweite des ZDF 1992 noch bei mehr als sieben Millionen Zuschauern, liegt sie heute bei unter vier Millionen. Gewiss, die Zugriffe auf ihre Mediatheken kommen hinzu. Aber auch dort sind Sendungen Spitzenreiter, die zwei Millionen Mal angeklickt werden. Der Anspruch, alle zu erreichen, weil alle zahlen, wird nicht im Mindesten erfüllt.

Jürgen Kaube, faz.net, 28.10.2024 (online)

Zitiert: ORF-Chef Weißmann ist „Medienmanager des Jahres“

ORF-Generaldirektor Roland Weißmann ist der „Medienmanager des Jahres“ 2024. Der 56-jährige gebürtige Oberösterreicher erhielt die Auszeichnung vom Branchenmedium „Österreichs Journalist:in“ für sein „außergewöhnliches ganzheitliches Gesamtverständnis“ für den ORF. Er steuere das größte Medienunternehmen des Landes „geschickt durch die Untiefen zwischen Politik und…