Zitiert: Was der politischen Ökologie fehlt

Mit anderen Worten: Die politische Ökologie hat den Bürgerinnen und Bürgern noch keine Ideologie präsentiert, die erfolgreich mit dem Ozean an Ideen und Affekten wetteifern könnte, die zum Beispiel der Konservativismus, der Sozialismus oder der Liberalismus zu bieten haben. Die bittere Pointe…

Zitiert: Kulturelle Vielfalt in den ARD-Kulturwellen

Der Reichtum dessen, was die Kulturprogramme in diesen Konzerten anboten, kann hier nur angedeutet werden. Es ist ein Angebot, das in Qualität und Quantität das überstrahlt, was in einem vergleichbaren Zeitraum in einer europäischen Weltstadt wahrgenommen werden könnte.

Ein ähnlicher Reichtum in der Qualität (aber nicht in der Quantität) zeigte sich auf dem Hörspielsektor. Was gab es da nicht alles zu bestaunen! […]

Dietrich Leder: Die Kulturwellen der ARD, epdmedien 47/2022 (online)

Zitiert: Machine-Learning-Algorithmen reproduzieren kulturelle Vorurteile

Seit geraumer Zeit weisen KI-Ethiker darauf hin, dass die zugrunde liegenden Machine-Learning-Algorithmen kulturelle Vorurteile reproduzieren, und zwar sowohl jene der Entwickler, die sie programmieren, als auch der Verbraucher, die sie als Softwareprodukt verwenden. Die KI verwendet Abermilliarden an Bildern als Ausgangsmaterial. Darin finden sich alle mehr oder weniger fragwürdigen Wertvorstellungen unserer Gesellschaft, was Schönheit, Macht oder Sex anbelangt. Und über kurz oder lang werden die Nutzer mit diesen Altlasten konfrontiert.

Michael Moorstedt, sueddeutsche.de, 12.12.2022 (online)

Zitiert: Lasst uns mehr Filterblasen wagen

„Filterblasen aufbrechen“ war lange ein sehr beliebter Slogan. Ich habe das schon immer für einen Irrtum gehalten, weil ich die besten, produktivsten und intellektuell stimulierendsten Debatten im Kontext geschlossener Benutzergruppen habe. Aber das Aufbrechen war allgemein sehr populär, Filterblasen wurden als böse…