Verbrauchermagazin bei ARD und ZDF?

 

„Warum gibt es im deutschen Fernsehen kein Verbrauchermagazin, das sich kontinuierlich mit dem befasst, was bei den Deutschen auf den Teller kommt?“ fragt die Frankfurter Rundschau. Doch eine eigene Ernährungssendung im Ersten, so Sendersprecherin Silvia Maric, sei „nach dem derzeitigen Stand der Planungen“ nicht angedacht. Zudem sei ein „eigenes Magazin über Nahrungsmittel und deren Herstellung nicht notwendig, da das Thema schon in Magazinen und Nachrichtensendungen behandelt werde.“ Zudem verweist man darauf, dass es „auch grob unfair“ wäre, sich das Produkt eines Herstellers herauszunehmen, obwohl andere es genauso machen, so laut Frankfurter Rundschau ZDFneo-Redaktionsleiterin Simone Emmelius. Doch geht es um Fairness gegenüber den Firmen? Oder haben ARD und ZDF auch den Auftrag, zu bilden und zu informieren?

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Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)