Wie die ARD mit ihrer Transparenz über die Zeit hinweg verwirrt

Die ARD wolle in diesem Jahr 138 neue Filme abends um 20.15 Uhr als Erstausstrahlung bringen, sagte Programmdirektor Volker Herres am Dienstagabend in Hamburg. Laut derwesten.de erklärte ARD-Fernsehfilmkoordinatorin Verena Kulenkampff, dass ARD und ZDF insgesamt 500 Millionen Euro pro Jahr geben für ihre Fictionprogramme ausgeben.

Doch wie kommt sie auf diese Zahl. Aus einer Aufstellung der ARD im Rahmen ihrer Transparentinitiative konnte man errechnen, dass allein der ARD-Senderverbund 444 Millionen Euro im Jahr für Filme aus gibt. „Deutlich mehr als für den Sport“, wie die Berliner Zeitung von epd übernehmend anmerkte.

Und so stehen folgende Fragen: Welchen Unterschied gibt es zwischen Fiction und Film? Was gibt das ZDF für Film bzw. Fiction aus?

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Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)