Zitiert: Abo-Modelle würden öffentlich-rechtlichen Rundfunk einschränken

BBC Global News hat sich überwiegend über Anzeigen finanziert, was im letzten Jahrzehnt immer schwieriger wurde. Dazu kamen die Einnahmen von Pay-TV-Betreibern, die unser Programm übernommen haben. Jetzt sehe ich aber ganz klar den Trend, dass das Publikum bereit ist, direkt für die Inhalte zu bezahlen – egal ob über Paywall, eine Mitgliedschaft oder ein Abomodell. Hierüber denkt auch die BBC mit Blick auf ihre kommerziellen Angebote sehr intensiv nach. …. Ein reines Abomodell könnte nie für die gesamte Gesellschaft da sein und würde den universellen Ansatz der BBC abwürgen. Denn der beruht ja darauf, dass alle etwas bezahlen und alle – auch Minderheiten und kleine Interessengruppen – etwas dafür zurückbekommen.

Jim Egan, früherer Chef von BBC Global News, taz.de, 04.01.2020 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)