Was die ARD im Zuge des Reformstaatsvertrags an linearem Fernsehen aufgeben will, weil aufgeben muss, ist kein Verlustprogramm. Es wird zum Ende 2026 Ballast abgeworfen, und was eingespart wird, kann in das weiterbestehende Portfolio investiert werden, denn der Rundfunkbeitrag beläuft sich auch weiterhin auf monatlich 18,36 Euro. […]
ARD und ZDF wollen und können damit ihre drei nutzungsstärksten Angebote in den Bereichen Information, Bildung, Dokumentation und Unterhaltung für junge Erwachsene skalieren. Es wäre in diesen wahnsinnigen Nachrichtenzeiten ja nur von Vorteil, wenn sich Phoenix zum gemeinsamen öffentlich-rechtlichen Nachrichtenkanal emanzipieren könnte. […]
Die Losung für die forcierte Kooperation muss heißen: Nicht mehr vom Gleichen, sondern mehr vom Besten.
Dietmar Huber, tagesspiegel.de, 04.03.2026 (online)

